Üben, üben und nochmal üben

Diesen Sommer hat mir meine Tochter gezeigt, was Motivation ist!

Der Auslöser war ein einwöchiger Schwimmkurs. Das Wetter war kalt und regnerisch und sie ging gar nicht gern hin! Jeden Tag fragte sie mich: “Wie viele Tage muss ich noch in die Schwimmschule?”. Zweimal ging sie überhaupt nicht ins Wasser.  Sie schaute frierend vom Beckenrand den anderen zu.
Als die Woche vorbei war, wollte sie plötzliche jeden Tag ins Schwimmbad oder an den See. Dort spielte sie nicht mit dem Wasserball oder ging auf die Rutschbahn. Nein! Die meiste Zeit verbrachte sie mit Schwimmen lernen. Allein. Ihre Freundinnen und ihre Cousins liess sie links liegen.
Sie fragte mich nie: “Mami, kannst du mir  zeigen, wie crawlen geht?” oder “Mami, kannst du mich halten?”. Sie wollte nur, dass ich dabei bin. Sonst hat sie mich ignoriert. Hundert und einmal hat sie die gleichen Bewegungen wiederholt. Immer wieder ging sie unter und schluckte Wasser. Der Erfolg kam Ende der 2.Woche. Dann ging es rascher voran.

Woher nahm meine Tochter die Motivation? Was trieb sie an?
Sie kann mir nicht auf die Frage antworten. Für sie ist es natürlich!

Die richtige Frage wäre dann wohl: Warum ist es für uns nicht mehr natürlich? Warum sind für uns die Wörter “üben” mit einem negativen Gefühl verbunden?

Haben Sie ein Theorie? Wissen Sie, warum Sie nicht gerne üben, üben und nochmal das gleiche üben?

Schreiben Sie mir einen Kommentar!

 

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Was treibt mich an? – 5 Tipps für mehr Motivation beim Lernen

Lern Motivation

Macht wach – und motiviert für die nächste Lektion

Fällt es Ihnen auch manchmal schwer, sich zum Lernen zu motivieren? Sie schieben das Lernen vor sich her. Statt sich hinzusetzen und eine Lektion aus dem Übungsbuch zu machen, bügeln Sie Ihre Hemden. Statt Deutschvokabeln zu lernen, putzen Sie die Fenster.

Wenn uns die Motivation zum Lernen fehlt, finden wir tausend Ausreden, um nicht lernen zu müssen – und fühlen uns dabei meistens gar nicht gut.

Jeder braucht hin und wieder eine frische Portion Motivation. Aber wie können wir unsere Motivation wecken? Hier sind 5 Tipps:

1. Finden Sie heraus, was Sie besonders motiviert. Was ist Ihre Passion? Bei welcher Aktivität vergessen Sie die Welt um sich herum? Worin sind Sie richtig gut? Schreiben Sie Ihre Top-5 Aktivitäten bzw. Stärken auf.

2. Gibt es auch beim Deutschlernen Aspekte, bei denen Sie in Ihrem Element sind? z.B. beim Dialog üben mit einem Partner, oder wenn Sie auf Deutsch einen Brief schreiben, oder beim Hören von Audioclips etc. Notieren Sie Ihre Favoriten.

3. Belohnen Sie sich. Wenn Sie eine Grammatik-Lektion gemacht haben, gönnen Sie sich eine Tasse Kaffee oder eine Episode Ihrer Lieblingsserie. Sie können sich aber auch mit einer der Aktivitäten belohnen, die Sie lieben, z.B.: „Wenn ich fünf Grammatik-Übungen gemacht habe, höre ich einen Clip Deutsche-Welle-Nachrichten.“ oder „Wenn ich zehn Vokabelkärtchen geübt habe, treffe ich mich mit meinem Tandem-Partner zum deutsch-französischen Smalltalk in meinem Lieblingscafé!“

4. Visualisieren Sie Ihren Lern-Prozess und das positive Gefühl, wenn Sie eine Lektion geschafft haben. Stellen Sie sich vor, wie Sie sich diszipliniert zu einer festen Zeit an Ihren Küchentisch setzen und Deutschvokabeln üben. Stellen Sie sich vor, wie stolz Sie sind, wenn Sie die ersten zehn Kärtchen beherrschen und weglegen können! Die Technik des Visualisierens kann gut helfen, aus kleineren Motivationstiefs schnell wieder herauszukommen.

5. Sie haben nun eine gute Idee davon, was Sie motiviert und wann Sie motiviert sind. Integrieren Sie diese Motivatoren so oft wie möglich in Ihren Deutsch-Lernalltag – um dynamischer und mit mehr Spass zu lernen. Viel Erfolg!

Worterklärungen:

  • antreiben – Der Motor treibt das Auto an.
  • vor sich herschieben – eine Sache, die wir nicht gerne tun, immer weiter in die Zukunft verschieben.
  • Ausrede f. – Argument, weshalb man etwas nicht tun kann
  • hin und wieder – manchmal
  • sich etwas gönnen – sich etwas Gutes tun
  • schaffen – hier: ein Ziel erreichen
  • stolz – Ich bin stolz, weil ich etwas gut kann. Ich freue mich darüber!
  • beherrschen – etwas perfekt können
  • Motivationstief n. – wenn ich keine Motivation habe

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“Ich hätte gern ein Glace.”

…. sagt ein Schweizer am Strand. Und ein Deutscher, möchte er auch “ein Glace”? Wir lösen das Rätsel weiter unten.

Eis by Fotalia

Kennen Sie schon das Variantenwörterbuch des Deutschen?
Die Österreicher sprechen ein anderes Hochdeutsch als die Deutschen. Wer schon einmal das Land besucht hat, hat es sicher gehört! In der Schweiz sprechen und schreiben wir Schweizer-Hochdeutsch. Sogar in der NZZ findet man viele Helvetismen. Helvetismen sind Wörter, die zwar Hochdeutsch sind, aber nur in der Schweiz verwendet werden. Sie stehen im Duden – ein Zeichen, dass sie offiziell zur Deutschen Sprache gehören.

Es gibt ein Wörterbuch, das die Varianten von regional unterschiedlichen Wörter im Deutschen Sprachraum auflistet. Jedes Wort kommt in diesem Buch mehrmals vor.

Viele Wörter sind 3x in diesem Buch. Einmal in der Deutschen Version, einmal der Helvetismus und auch in der Version, wie es die Österreicher sagen (Austriazismus). Hier ein Beispiel.
Der schmale Weg neben der Strasse, worauf die Fussgänger gehen, nennte man:

  • Bürgersteig (Deutsch)
  • Gehsteig (Österreich und Süddeutschland)
  • Trottoir (Schweiz)

Weil jede Bedeutung 3x drin steht ist das Variantenwörterbuch des Deutschen auch ziemlich dick.

Das Variantenwörterbuch ist für mich ein Zeichen der Toleranz. Regionale Varietäten sind nicht nur erlaubt, oft sind sie auch erwünscht und wichtig. Und sie sind es Wert, dass man sie sammelt und in ein Wörterbuch schreibt.

Also, was sagt der Deutsche am Strand, wenn er Lust auf etwas Eiskaltes hat?
“Ich bekomme ein Eis!” Merken Sie es? Nicht nur das Wort für die kalte Erfrischung ist anderes.

 

 

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Vaterschaftsurlaub – bald auch in der Schweiz?

In vielen Aspekten ist die Schweiz top im internationalen Vergleich: medizinische Versorgung, Sozialsystem, Bildung. Doch in einem Punkt rangiert sie ganz unten in der Statistik: Wenn ein Schweizer Vater wird, darf er nur einen Tag von der Arbeit frei nehmen – so viel, wie für einen Umzug in ein neues Appartement!

Das ist viel zu wenig, finden viele Schweizer. Denn jeder, der selbst Kinder hat oder Freunde kennt, die Kinder haben, weiss das. Ein kleines Kind braucht besonders in den ersten Wochen und Monaten intensiven Kontakt zu seinen Eltern, damit es eine stabile Beziehung zu ihnen aufbauen kann.

Auch die Väter heute denken anders als die Generationen vor ihnen. Sie wollen für ihre Kinder da sein und aktiv in den Alltag der Kinder involviert sein.

Die meisten OECD-Länder haben auf dieses neue Bedürfnis der Väter reagiert und einen mehr oder weniger langen Vaterschaftsurlaub etabliert – nicht aber die Schweiz (siehe Grafik).

statistik

Eine Volksinitiative will das jetzt ändern. 140 Organisationen, u.a. Travail.Suisse und Pro Familia stehen hinter dem Verein „Vaterschaftsurlaub jetzt!“, der die Volksinitiative lanciert hat. Ziel der Initiative ist es, 20 Tage bezahlten Vaterschaftsurlaub in der Schweiz zu etablieren – eine längst überfällige Reform, die die Schweiz zu einem familienfreundlicheren Land machen wird.

Umfragen zeigen, dass sich über 80% der Schweizer einen Vaterschaftsurlaub wünschen. Viele Männer wären sogar bereit, auf ihr Salär während dieser Zeit zu verzichten – weil ihr Wunsch so gross ist, die ersten Lebenswochen ihres Kindes intensiv mitzuerleben (siehe Interviews im Video unten).

Wir wünschen allen Schweizer Vätern, dass dieser Wunsch bald Realität wird!

Worterklärungen:

  • Vaterschaftsurlaub m. – wenn ein Mann Vater wird, kann er in vielen Ländern, z.B. in Deutschland oder Frankreich, speziellen Urlaub nehmen. Ein grosser Teil seines Salärs wird in dieser Zeit weiter gezahlt.
  • Vergleich m. – Ich vergleiche zwei Packungen Pasta in der Migros: eine ist kleiner und teurer, die andere ist grösser und kostet weniger. Ich kaufe die grössere Packung.
  • Bildung f. – Schule, Universität
  • Beziehung f. –  Relation
  • Alltag m. – das, was wir jeden Tag tun
  • Bedürfnis n. – Wir brauchen etwas. Wir haben ein Bedürfnis nach etwas.
  • längst überfällig – alle warten darauf, dass es endlich gemacht wird
  • familienfreundlich – Das Hotel war sehr familienfreundlich: Es gab ein Animationsprogramm für die Kinder und extra grosse Zimmer mit Kinderbetten.
  • Umfrage f. – man fragt viele Leute nach ihrer Meinung
  • verzichten – etwas nicht haben (wollen)

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Deutsch lernen mit Kindle und Audible

„Max Frisch im Original lesen – ein Traum! Leider ist dafür mein Deutsch nicht gut genug…“

Haben Sie so etwas auch schon öfter gedacht? Kein Wunder… Denn bisher war es sehr mühsam, ein fremdsprachiges Buch zu lesen. Das Wörterbuch lag immer mit auf dem Tisch. Ständig mussten wir ein Wort nachschlagen.

Aber so macht Lesen keinen Spass! Bald haben wir das Buch weggelegt und – wenn uns die Geschichte wirklich interessiert hat – die übersetzte Version gekauft.

Doch dank E-Book-Readern wie Kindle ist es heute möglich, unkompliziert fremdsprachige Bücher zu lesen – auch ohne perfekte Sprachkenntnisse.

 

„Aber ich verstehe doch trotzdem nicht alle Wörter!“

Kein Problem: Wenn Sie ein Wort markieren, zeigt das integrierte Wörterbuch die Definition des Wortes auf dem Display.

Kindle App Wörterbuch

Falls Sie das Wort trotzdem nicht verstehen: Mit einem Klick öffnet sich Google und übersetzt das Wort. Ein Klick zurück – und Sie sind wieder in Ihrem E-Book!

Kindle App Übersetzer

 

Mit der Whispersync-Funktion kann man Bücher synchron mit Kindle lesen und als Audible-Hörbuch hören. Wir können einfach zwischen Lesen und Hören wechseln – oder wir lesen und hören das Buch parallel (siehe auch Video unten).

Dies verstärkt den Lern-Effekt: Wenn wir parallel lesen und hören, wird unser Gehirn doppelt stimuliert – so lernen wir effektiver.

Gleichzeitig verbessern wir unsere Aussprache, weil wir beim Lesen den Text von einem Muttersprachler hören. Leider ist die Auswahl der kompatiblen Bücher auf deutsch aktuell noch sehr begrenzt. Das wird sich aber hoffentlich bald ändern!

Sie möchten am liebsten sofort mit einem E-Book beginnen? So funktioniert es in 5 Schritten:

1. Wählen Sie im amazon Kindle-Shop ein E-Book, das Sie gerne lesen möchten. Wenn Sie das Buch auch hören wollen, achten Sie darauf, dass das Buch auch als Whispersync-Version existiert, z.B. „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm, “Homo Faber” von Max Frisch, “Siddharta” von Hermann Hesse etc.

Kindle Shop Schimmelreiter

2. Laden Sie das E-Book auf Ihren Kindle oder auf die Kindle App auf Ihrem iPhone/Smartphone.

3. Laden Sie ebenfalls das Audible-Hörbuch herunter. Falls Sie die App neu installieren: Audible können Sie für 30 Tage gratis testen.

4. Öffnen Sie das E-Book, markieren Sie ein Wort und aktivieren Sie das Wörterbuch für Deutsch.

5. Und nun: Viel Spass beim Lesen (und Hören)!

Tipp: Sie mögen klassische Literatur? amazon bietet viele Literatur-Klassiker gratis als E-Book an – einige gibt es auch in Kombination mit Hörbuch.

Worterklärungen:

  • mühsam – viel Arbeit
  • ständig – sehr oft
  • nachschlagen – in einem Wörterbuch nach einem Wort schauen
  • doppelt – zweimal
  • gleichzeitig – simultan
  • begrenzt – limitiert
  • auf etwas achten – genau hinschauen

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Grundeinkommen – Geld ohne Arbeit?

Schweizer FrankenAm kommenden Sonntag ist es soweit: die Schweizer stimmen ab über das Grundeinkommen. Wahrscheinlich mit „Nein“ – denn die Skepsis ist gross.

Denn wir fragen uns ängstlich: „Wenn jeder 2500 Franken im Monat vom Staat bekäme, würde keiner mehr arbeiten gehen, oder? Was würde dann aus unserem schönen Land werden?“

Jeder würde nur noch machen, was er will… Die Büros blieben leer. Die Regale bei der Migros auch. Züge würden keine mehr fahren. Das CHUV, die Schulen – geschlossen?!

Jeder würde nur noch machen, was er will… Aber was wollen denn die meisten Menschen? Arbeiten!

Eine Umfrage von DemoSCOPE zeigt, dass nur 2% der befragten 1076 Personen aufhören würden zu arbeiten, wenn sie ein Grundeinkommen bekämen.

Wozu gibt es dann überhaupt die Debatte über ein Grundeinkommen?

Initiator Daniel Häni glaubt, dass die Menschen kreativer und produktiver werden, wenn sie nicht arbeiten müssen, sondern können.

Laut Häni gibt das Grundeinkommen den Menschen die Freiheit, das zu arbeiten, was sie gerne tun. Es fördert ihre Selbstbestimmung und Eigenverantwortung:

54% würden sich weiterbilden

53% nähmen sich mehr Zeit für die Familie

22% würden sich selbständig machen

35% würden nachhaltiger konsumieren

Egal, wie die Abstimmung nächsten Sonntag ausgeht – die Idee eines Grundeinkommens bleibt aktuell, in der Schweiz und in vielen anderen europäischen Ländern, z.B. in den Niederlanden und Finnland.

Was halten Sie von der Idee eines Grundeinkommens? Verrückt? Genial? Absurd? Diskutieren Sie in der nächsten Deutschstunde oder schreiben Sie uns einen Kommentar!

Worterklärungen:

  • würde + Infinitiv = Konj. II
  • bekäme – Konj. II von bekommen
  • blieben – Konj. II von bleiben
  • Umfrage f. – man fragt viele Menschen zu einem bestimmten Thema
  • Selbstbestimmung f. – man kann frei entscheiden, was man tun möchte
  • Eigenverantwortung f. – Was ich mit meinem Leben mache, liegt in meiner Hand. Ich entscheide, und ich trage die Konsequenzen.
  • nähmen – Konj. II von nehmen
  • nachhaltig konsumieren – Produkte kaufen, die z.B. lange halten, die man recyclen kann oder die umweltfreundlich produziert sind.

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Deutsch am Meer – 5 unterhaltsame Tipps für Ferien in Norddeutschland

Deutsch am Meer

Strand auf Sylt

Mitte Mai – der Frühling ist da! Alles blüht und grünt; oft ist es schon sommerlich warm. Wir verbringen wieder mehr Zeit im Freien – und träumen von unseren Sommerferien.

Sie haben Lust auf „frischen Wind“ in den Ferien? Sie würden aber auch gerne etwas für Ihre Deutschkenntnisse tun? Wie wäre es dann mit einer Reise an die deutsche Nord- oder Ostseeküste?

Deutschlands Norden hat viel zu bieten: Im Westen die Nordseeküste mit der typischen flachen Landschaft mit Deichen und Schafen, dem Wattenmeer und den endlosen Sandstränden der Nordseeinseln wie z.B. Sylt oder Amrum.

Im Osten die idyllische Ostseeküste mit ihrer hügeligen Landschaft und der wild-romantischen Steilküste.

Wenn Sie mehr Trubel mögen, besuchen Sie die alten Hansestädte Lübeck oder Stralsund, oder erkunden Sie den Hamburger Hafen mit seinen grossen Containerschiffen.

Wenn Sie in Deutschland Ferien machen, können Sie ganz einfach etwas für Ihre Deutschkenntnisse tun. Hier sind fünf Tipps:

1. Sprechen Sie! Fragen Sie nach dem Weg, oder nach einem guten Restaurant. „Schnacken“ Sie mit der Verkäuferin in der Bäckerei, oder mit der alten Dame auf der Parkbank.

2. Bauen Sie kleine Lern-Lektionen in Ihren Ferienalltag ein, z.B. jeden Tag nach dem Frühstück eine halbe Stunde Deutsch üben. Lassen Sie deutsches Radio laufen oder schauen Sie abends eine Sendung im deutschen TV. „Baden“ Sie in der deutschen Sprache während Ihrer Ferien.

3. Sport macht Ihnen Spass? Machen Sie einen Kurs während der Ferien. An der Nord- und Ostsee gibt es viele Möglichkeiten für Wassersport, z.B. Surfen, Windsurfen oder Segeln.

4. Sie sind kulturell interessiert? Besuchen Sie Konzerte des Schleswig-Holstein Musikfestivals, die Kunstausstellung NordArt, oder die Kieler Woche – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

5. Sie sind ein Naturfreund? Machen Sie eine Wattwanderung an der Nordsee, oder beobachten Sie  Kraniche an der Ostseeküste.

Egal, welche Ihre Priorität ist in den Ferien: Wenn Sie aktiv werden, haben Sie viel Gelegenheit, Deutsch zu sprechen – und lernen ganz nebenbei neue Leute kennen!

Worterklärungen:

  • Zeit verbringen – das, was wir mit unserer Zeit machen
  • im Freien – draussen, nicht im Haus
  • Küste f. – am Meer
  • bieten – offerieren
  • flache Landschaft – keine Berge
  • Deich m. – artifizieller Wall, der vor dem Wasser einer Sturmflut schützen soll
  • Wattenmeer n. – spezielle Küstenlandschaft an der Nordsee
  • Hügel m. – kleiner Berg
  • Steilküste f. – spezielle Küstenlandschaft an der Ostsee
  • Trubel m. – viele Leute, Stadtleben
  • schnacken – norddeutsch mit jmd. sprechen
  • laufen lassen – hier: einschalten
  • Geschmack m. – hier: das, was einem gefällt

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