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Ein Tag mit Freunden

Foto: Jess Pac, flickr creative commons

Foto: Jess Pac, flickr creative commons

Gestern haben wir dieTaufe eines kleinen Jungen gefeiert. Der Kleine ist das dritte Kind unserer Freunde und hat noch zwei ältere Schwestern. Alle sind sehr stolz auf ihn. Es war ein schönes Fest.

Nach der Kirche fuhren wir aus der Stadt hinaus, um in einem Lokal an einem Sportplatz zu feiern. Auf der Feier waren viele Familien mit Kindern; eine Familie brachte gleich sechs ihrer acht Kinder mit! Obwohl sich nicht alle kannten, hatten die Gäste einen guten Draht zueinander. Die Stimmung war fröhlich.

Nach dem Essen spielten die Männer mit den grösseren Kindern Fussball; die Frauen passten auf die Kleineren auf und quatschten. Am Schluss liefen alle gemeinsam eine Runde um den Sportplatz herum.

Als ich wieder zu Hause war, dachte ich noch lange an die Feier und fragte mich: Warum machen wir so etwas nicht öfter?

Auch ohne offiziellen Anlass könnte man viel öfter miteinander etwas unternehmen: ein Picknick unten am See in Vidy; eine Fahrradtour durch die Lavaux; eine Wanderung durch die Dörfer oberhalb von Lausanne; oder einen Ausflug mit dem Schiff nach Frankreich.

Haben wir Sie inspiriert? Was haben Sie mit Ihren Freunden unternommen? Was war das Besondere an diesem Tag? Erzählen Sie in der Deutschstunde  – oder schreiben Sie uns einen Kommentar!

 

Worterklärungen:

  • Taufe f. – In der Kirche tauft der Priester ein Kind (oder einen Erwachsenen) mit Wasser.
  • stolz – Wenn die Kinder klein sind, sind Eltern immer stolz auf ihre Kinder. Später sind die Eltern stolz, wenn die Kinder etwas gut machen, z.B. in der Schule.
  • Lokal n. – Restaurant, Bar
  • Feier f. – Fest
  • Gast, Gäste m. – Menschen, die zu einem Fest eingeladen sind
  • mitbringen, brachte mit – Ich lade dich zu meinem Geburtstag ein. Du kannst auch einen Freund mitbringen.
  • einen guten Draht haben – sich gut verstehen
  • Stimmung f. – Atmosphäre
  • quatschen – (ugs.) reden
  • Schluss m. – Ende
  • offizieller Anlass – Hochzeit, Taufe, Geburtstag, Jubiläum…
  • unternehmen, unternommen – etwas machen
  • Dorf, Dörfer n. – kleiner Ort
  • Ausflug f.- Exkursion
  • besonders – speziell

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Sommerzeit, Winterzeit – alles ganz normal?

Uhr vorstellen auf Sommerzeit

Uhr vorstellen auf Sommerzeit

Jedes Jahr Ende März beginnt die Sommerzeit. Dann stellen die Cafés ihre Tische und Stühle raus. Ende Oktober stellt das Personal in den Cafés und Restaurants die Stühle und Tische wieder rein – die Winterzeit (oder Normalzeit) beginnt.

Natürlich kann man heute in vielen Cafés in Lausanne auch über die Saison hinaus draussen sitzen. Warme Decken und Heizstrahler machen es möglich. Leider gilt diese Flexibilität aber nicht für die Zeitumstellung.

Eigentlich hatte die Schweiz 1978 in einer Volksabstimmung gegen die Sommerzeit gestimmt. Aber weil ab 1980 alle anderen Länder in Europa auf Sommerzeit liefen, war die Schweiz isoliert wie eine Insel, die noch auf Normalzeit lief.

Ein Problem dabei waren z.B. die Züge, die zwischen Frankreich, Deutschland oder Italien und der Schweiz fuhren. Wegen der unterschiedlichen Zeitzonen kam es zu Verspätungen und Chaos in den Fahrplänen. Deshalb gilt seit 1981 auch in der Schweiz die Umstellung von Normal- auf Sommerzeit.

Die Idee der Sommerzeit basiert darauf, Energie zu sparen. In der Sommerzeit ist es abends eine Stunde länger hell, und man muss erst später das Licht anschalten. Der energiesparende Effekt ist aber umstritten.

Ausserdem haben viele Menschen Probleme mit der Zeitumstellung. Besonders bei der Umstellung auf die Sommerzeit dauert es länger, bis der Körper sich an den neuen Tages- und Nachtrhythmus gewöhnt. Es passieren auch mehr Unfälle auf der Strasse kurz nach der Zeitumstellung.

Ein grosser Teil der Welt praktiziert keine Zeitumstellung – und spart dadurch Zeit, Energie und Nerven! Also: warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

Quelle: Wikipedia, Paul Eggert

Quelle: Wikipedia, Paul Eggert

P.S. Sie können sich nie merken, wann die Uhr vor oder zurück gestellt wird? Dann denken Sie einfach an das Café vom Anfang: Frühling – Stühle vor die Tür, Herbst – Stühle zurück ins Haus.

Inspiration für die nächste Deutschstunde:

Sommerzeit, Winterzeit, Normalzeit – gut, schlecht, oder egal? Diskutieren Sie die Vor- und Nachteile.

Worterklärungen 

  • Heizstrahler m. – Heizung für draussen
  • Zeitumstellung f. – Zweimal im Jahr wird die Zeit umgestellt, im März auf Sommerzeit, im Oktober wieder auf Normalzeit.
  • eigentlich – tatsächlich, wahr
  • Volksabstimmung f. – in der direkten Demokratie der Schweiz gibt es oft Volksabstimmungen über diverse Themen, z.B. über 6 Wochen Ferien
  • fuhren (Präteritum) – fahren, fuhr, gefahren
  • kam (Prät.) – kommen, kam, gekommen
  • Verspätung f. – Der Zug kommt 10 Minuten zu spät. Er hat eine Verspätung von 10 Minuten.
  • Fahrplan m. – Darin stehen alle Abfahrt- und Ankunftzeiten von Zügen, Bussen, Schiffen
  • umstritten – es ist nicht klar, jeder hat eine andere Meinung dazu
  • sich gewöhnen an – Für meine neue Arbeit muss ich jeden Morgen um 5 Uhr 30 aufstehen. Zuerst fand ich es sehr schwierig, jetzt habe ich mich daran gewöhnt. Ich wache auch ohne Wecker um 5 Uhr 25 auf.

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St. Martin von Riponne

liebenwein-st-martinMenschen werden entlassen, weil ihre Firma pleite geht. Menschen werden entlassen, weil sie schlecht gearbeitet haben. Menschen werden entlassen, weil sie Regeln gebrochen haben.

Bernard Kobel ist so ein Mensch. Er ist Nachtwächter im Parkhaus Riponne – noch. Denn Bernard Kobel wird zum 31. März entlassen.

Warum? Nun, die Regel sagt: Im Parkhaus dürfen keine Obdachlosen übernachten. Egal, wie kalt es draussen ist. Egal, ob es schneit. Das ist die Regel des Parkhausmanagements.

Aber es gibt noch andere Regeln. Regeln des Herzens, Regeln des Mitgefühls, Regeln der Nächstenliebe. Eine davon sagt: Wenn ein Mensch in Not ist, muss man ihm helfen. Egal, ob er reich ist oder arm. Egal, ob er nicht ins Bild unserer Gesellschaft passt, weil er keine Wohnung hat.

Bernard Kobel hat sich entschieden. Für die Nächstenliebe, und gegen die Regel seines Managements. In zwei kalten Nächten im Dezember und Januar liess er Obdachlose nicht vor der Tür stehen. Sie durften sich bei einer Tasse Kaffee aufwärmen und im Parkhaus übernachten.

Dafür bekam er jetzt die Quittung: Er verliert seinen Job. Ein hoher Preis. Aber Bernard Kobel konnte nicht anders. Er sagt:

“Es war gegen Mitternacht und kalt an dem Abend. Es schneite und es war windig. Wie kann man Menschen unter diesen Bedingungen auf der Strasse stehen lassen? Ich kann das nicht. Man muss unmenschlich sein, um so etwas zu tun.”

Er ist sechzig, und fünf Jahre vor der Rente findet man nicht so leicht einen neuen Job. Aber wenn es jemanden gibt, der Bernard Kobel wegen seines guten Herzens entlassen hat- dann gibt es doch sicher auch jemanden, der ihn wegen seines guten Herzens einstellt.

Wir wünschen dem “Sankt Martin von Riponne” alles Gute für die Zukunft!

Worterklärungen:

  • entlassen werden (Passiv) – seine Arbeit verlieren
  • pleite gehen – die Firma hat kein Geld mehr
  • brechen, gebrochen – Man kann sich an die Regeln halten, oder man kann sie brechen.
  • Nachtwächter m. – Jemand, der nachts aufpasst, dass alles in Ordnung ist.
  • Parkhaus n. – Dort parken viele Autos auf vielen Etagen.
  • Obdachloser m. – Ein Mensch, der keine Wohnung hat
  • übernachten = schlafen
  • Mitgefühl n. – Empathie
  • Nächstenliebe f. – Altruismus, Solidarität
  • in Not sein – wenn es geht einem Menschen sehr schlecht geht: kein Geld, keine Arbeit, krank…
  • Bedingungen = Konditionen
  • unmenschlich ≠ menschlich
  • einstellen – jemandem eine Arbeit geben

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Immer mit der Ruhe!

Sie haben viel zu tun. Ihr Terminkalender ist voll. Auf dem Schreibtisch wachsen Papiertürme. Während Sie mit einem wichtigen Kunden telefonieren, kommt der Chef herein. Er legt Ihnen noch ein Blatt Papier auf den Schreibtisch. Auf dem Blatt klebt ein Post-it: Dringend!

Und wie reagieren Sie?

a) Sie sprechen weiter freundlich mit Ihrem Kunden, lächeln dem Chef zu und signalisieren: Kein Problem!

b) Sie werden nervös, fangen an zu schwitzen und denken: Wie soll ich das alles schaffen?

Ihre Antwort ist a)? Dann brauchen Sie jetzt nicht mehr weiter zu lesen (aber natürlich dürfen Sie!) – denn Sie gehören schon zu den glücklichen Menschen, die auch in stressigen Situationen ruhig bleiben und sich nicht stressen lassen.

Ihre Antwort ist b)? Dann haben wir zwei gute Nachrichten für Sie. Die erste: Sie sind nicht allein – die Stress-Studie des SECO von 2010 zeigt, dass sich 34.4% der Erwerbstätigen in der Schweiz permanent gestresst fühlen.

Gute Nachricht Nummer zwei: Man kann etwas gegen den Stress tun.Im Büro z.B. mit diversen Zeitmanagement-Methoden, einem Spaziergang in der Mittagspause oder einer kurzen Siesta.

Aber auch in der Freizeit ist unser Terminkalender oft voll: Sport, Treffen mit Freunden, Kino, Shopping… und wir haben neben dem Stress im Büro auch noch Freizeitstress.

Vevey

Deshalb tut es manchmal gut, “nichts” zu tun. Machen Sie doch nächstes Wochenende einen Spaziergang am See, in Lutry oder Vevey, setzen Sie sich in ein Café und lesen Sie das Buch, das Sie schon lange lesen wollten. Oder schauen Sie einfach aus dem Fenster und geniessen Sie – Ihre Zeit.

Diskutieren Sie mit! Haben Sie ein Zeitmanagement? Wie sieht Ihr Zeitmanagement aus?

Worterklärungen: 

  • Immer mit der Ruhe! – Immer ruhig bleiben.
  • Terminkalender m. – Agenda
  • Turm, Türme m. – Der Tour de Sauvabelin ist ein hoher Turm.
  • Blatt n. – Gib mir ein Blatt Papier! Ich will etwas schreiben.
  • dringend – Ich muss es jetzt, sofort machen.
  • schwitzen – Wenn wir Sport machen, fangen wir an zu schwitzen.
  • schaffen – Ich bin fertig mit der Arbeit. Ich habe es geschafft.
  • Erwerbstätiger m. – Eine Person, die arbeitet.

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Mit guten Manieren zum Erfolg

Die Berufswelt von heute ist globalisiert. Wir haben viel mit internationalen Geschäftspartnern zu tun. Um erfolgreich Geschäfte zu machen, muss man klug verhandeln – und dazu gehören auch gute Manieren oder die richtige Etikette.

Aber gute Manieren sind nicht überall gleich! Zwischen den Ländern gibt es zum Teil grosse Unterschiede. Deshalb ist es wichtig, die Manieren einer anderen Kultur genauso zu lernen wie ihre Sprache.

Deutsche kommunizieren sehr direkt. Schweizer finden das unhöflich oder sogar arrogant. Denn in der (Deutsch-)Schweiz legt man viel Wert auf Höflichkeit: Man bittet und dankt oft, und wenn man etwas möchte, formuliert man eine Frage mit dem Konjunktiv.

Schweizer Chef zu seiner Sekretärin: „Könnten Sie bitte Herrn XY anrufen und einen Termin vereinbaren für nächste Woche?“

Deutscher Chef zu seiner Sekretärin: „Rufen Sie Herrn XY an und vereinbaren Sie einen Termin für nächste Woche!“

Wenn man seine Geschäftspartner schon ein bisschen kennt, ist es in Deutschland normal, „Tschüss“ zu sagen. Deutschschweizer finden das aber viel zu informell. Sie sagen es nur zu Freunden. Deshalb sagt man zu ihnen besser „Ade“.

Franzosen legen viel Wert auf die menschliche Seite in einer Geschäftsbeziehung. Intuition und Gefühl sind mindestens genauso wichtig wie Daten und Fakten. Deshalb sind Geschäftsessen ein Schlüssel zum Erfolg – ein Glas Wein inklusive!

Inspiration für die nächste Deutschstunde:

  1. Haben Sie in Ihrem Beruf mit Geschäftspartnern aus Deutschland, der Deutschschweiz oder Frankreich zu tun? Gibt es Unterschiede in der Kommunikation? Erzählen Sie.                                                                                                                                
  2. Schauen Sie die zwei Telefonate im Video (ab 1:05). Vergleichen Sie. Was ist besser im zweiten Telefonat? Denken Sie sich selbst ein Telefonat aus und üben Sie es in der Deutschstunde.

Worterklärungen: 

  • Berufswelt f. = Arbeitswelt
  • Geschäftspartner m. – jemand, mit dem man beruflich Kontakt hat und Geschäfte macht
  • verhandeln – über einen Preis verhandeln/diskutieren z. B. Was kostet das? – 50 Franken. – Ich zahle nicht mehr als 35. – Ich kann es ihnen nicht für weniger als 45 verkaufen. – 40. – Ok.
  • gute Manieren = richtige Etikette – Höflichkeit, höflich sein
  • Wert legen auf – Ich fahre im Zug 1. Klasse. Ich lege Wert auf Komfort und Platz. Das ist mir wichtig.
  • einen Termin vereinbaren = einen Termin machen
  • Geschäftsbeziehung f. – der Kontakt zu einem Geschäftspartner
  • Gefühl n. – Ich glaube, ich habe das Examen bestanden. Ich habe ein gutes Gefühl.

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Hausfrau? Familienmanagerin!

Die Frauen von heute haben es (nicht) leicht. Sie können alles erreichen, alles steht ihnen offen: Sie können studieren, Karriere machen, international arbeiten…

Eine Frau hat heute die gleichen Chancen und Möglichkeiten wie ein Mann. Deshalb erwartet auch jeder von einer Frau, dass sie diese Möglichkeiten nutzt und Karriere macht, genau wie ein Mann.

Deshalb stecken viele Frauen heute in einem Dilemma. Sie haben eine gute Ausbildung und möchten in ihrem Beruf arbeiten. Sie möchten aber auch Kinder und eine Familie haben. Doch beides unter einen Hut zu bringen ist oft problematisch und führt zu grossem Stress.

Denn trotz Emanzipation ist das klassische Rollenbild weiter aktuell: 2010 machten die Frauen 69,4 % der Hausarbeit in der Schweiz, die Männer nur 3,5 %. 23,7 % machten die Hausarbeit gemeinsam.

Aber wenn sich Frauen entscheiden, „nur“ Hausfrau und Mutter zu sein, haben sie ein Imageproblem. Mütter bekommen für die Arbeit im Haushalt und mit den Kindern kein Geld. Also ist Hausfrau und Mutter auch kein richtiger Beruf – oder?

Die deutsche Firma Vorwerk findet das unfair. Deshalb hat sie den Beruf neu definiert: die Hausfrau ist jetzt Familienmanagerin. Klingt professionell, oder? Mal sehen, ob der neue Titel das Imageproblem lösen kann…

Inspiration für die nächste Deutschstunde:

1. Klassische Rollenbilder: die Frau macht den Haushalt und betreut die Kinder, der Mann verdient das Geld. Ist das reaktionär? Oder ist es ganz gut? Was ist Ihre Meinung? Diskutieren Sie.

2. Schauen Sie das Video. Welche Arbeitsbereiche und Kompetenzen nennt die Frau beim Bewerbungsgespräch? Kennen Sie noch andere Soziale Kompetenzen? 

Worterklärungen:

  • erreichen – Ich möchte mein Ziel erreichen: fünf Kilo abnehmen bis zum Ende des Jahres.
  • erwarten – Ich erwarte, dass ich mein Ziel erreiche: Ich esse weniger Süsses und mache mehr Sport.
  • in einem Dilemma stecken = vor einer schwierigen Entscheidung stehen
  • unter einen Hut bringen – Mehrere Dinge gleichzeitig machen.
  • Rollenbild n. – Stereotyp, Klischee
  • Haushalt m. – hier: Hausarbeit. Kochen, putzen, waschen…

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Made in Switzerland (I) – Schweizer Design ist Weltklasse

Die Schweiz ist ein kleines Land. Sie ist ein reiches Land, ein sauberes Land. Ein Land mit wunderschöner Natur und eleganten Städten. Gut, vielleicht ist die Schweiz manchmal ein bisschen zu schön. Ein bisschen zu sauber. Vielleicht ist sie manchmal ein bisschen langweilig.

Kein bisschen langweilig ist jedoch Schweizer Design!

Aus der Schweiz kommen besonders viele international erfolgreiche Designer, Fotografen und Architekten: Le Corbusier, Herzog & de Meuron, die Gebrüder Freitag, René Burri…

Die deutsche Zeitschrift “Die Zeit” versucht in einem Artikel herauszufinden, warum das so ist. In der Schweiz gibt es eine lange Tradition für Handwerk und Technik. Ausserdem stehen Disziplin und Produktivität hoch im Kurs (Die Initiative “6 Wochen Ferien für alle” hatte keine Chance bei den Schweizern!).

“L’art pour l’art” ist nicht typisch für die Schweiz. Der Schweizer ist ein Ästhet, aber er ist auch ein “Homo Faber”. Deshalb gilt die Formel: Ästhetik + Funktionalität = Schweizer Design.

Die Schweizer Designerin und Bloggerin “Swiss Miss” lebt und arbeitet in New York. Sie erklärt in der “Zeit” den Erfolg des Schweizer Designs so:

“Ich wuchs in der Schweiz auf und war dabei von einer Ästhetik umgeben, die in anderen Ländern kaum so dicht zu finden ist. So etwas hat einen stetigen Einfluss.”

Die Schweiz kann also gar nicht schön genug sein – sie inspiriert mit ihrer Schönheit zu grossartigem Design und wird dadurch noch schöner.

Sie sind neugierig geworden auf Schweizer Design? Dann schauen Sie doch mal bei den Design Days Ende September in Renens vorbei und lassen sich inspirieren!

Design Days in Renens, vom 27.-30.09.2012

Kunst aus der Schweiz in  Renens

Worterklärungen:

  • Weltklasse f. – international erfolgreich
  • erfolgreich – Roger Federer ist Weltklasse im Tennis. Er ist international erfolgreich.
  • Handwerk n. – Bäcker, Elektriker, Schreiner, Uhrmacher… sind Handwerksberufe.
  • hoch im Kurs stehen – An der Börse steht eine Aktie hoch im Kurs, oder sie fällt im Kurs. Hier: Ich finde etwas wichtig und gut. Es steht bei mir hoch im Kurs.
  • gelten, gilt – es ist korrekt, es ist richtig
  • umgeben sein von – In einem Wald ist man umgeben von Bäumen.
  • dicht – Im Wald stehen die Bäume dicht nebeneinander, in der Stadt die Häuser.
  • stetig – immer
  • Einfluss m. – Die Landschaft inspiriert meine Arbeit. Sie hat Einfluss auf meine Arbeit.
  • grossartig = grandios

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