Archive for category Redewendungen

Das Mittelalter im Jahr 2016

Espace Allemand

Jedes Jahr findet in der Nähe von München ein Ritterturnier in Kaltenberg statt. Es ist ein mittelalterliches Festival für Gross und Klein. Im Sommer besuchte ich diesen verzauberten Ort mit meiner Familie. Wir verkleideten uns und waren eine bunte Gruppe aus Prinzessinnen, Hofdamen, Mönchen und Rittern. Das Festival findet auf einem Hügel in einem Wald statt. Es gibt sogar ein richtiges Schloss und eine Arena, wo es am Abend ein Ritterturnier gab. Wir waren früh dort, marschierten durch ein Tor und kamen auf den mittelalterlichen Markt mit vielen kleinen Hütten aus Holz. Es gab viele Stände mit wunderschönem Schmuck, Kleidern, Instrumenten, Bierkrügen, geräuchertem Fleisch und sogar mit richtigen Schwertern. Dazwischen gab es immer wieder Stände mit traditionellem Essen, das sehr lecker schmeckte. Der Markt war sehr gross! Wir sahen viele Künstler, Jongleure und Musiker, die auf verschiedenen Bühnen ihr Talent zeigten. Um neun Uhr begann das Ritterturnier mit einem lauten Knall. Lichter flackerten auf, Musik ertönte und ein Erzähler erzählte allen die Geschichte, die mit echten Pferden, Rittern und vielen anderen Akteuren vorgespielt wurde. Das Highlight für mich waren die Lanzenkämpfe, auch ‘Tjost’ genannt, auf den Pferden. Dabei kam mir das deutsche Sprichwort: „Für jemanden eine Lanze brechen“ in den Sinn, das bedeutet: „sich für jemanden einsetzen.“

Haben Sie schon einmal eine Lanze für jemanden gebrochen?

Worterklärung:

  • Ritterturnier: Männer, die im Mittelalter gegeneinander kämpfen
  • verkleiden: verschiedene Kleider anziehen, um auszusehen wie jemand anderes
  • geräuchertes Fleich : Fleisch, das über dem Feuer im Rauch gehangen hat
  • Schwerter: sehr lange, grosse Messer für die Ritter zum kämpfen
  • Knall: ein sehr lautes, kurzes Geräusch, wie bei einer Explosion
  • Lanze: ein sehr langer Stock mit einem Metallspitz vorne
  • Für jemanden eine Lanze brechen = rompre une lance pour quelqu’un/ s’engager pour quelqu‘un

Mehr infos: http://www.ritterturnier.de/

 

 

 

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Lern-Motivation – 5 Ideen für Ihr eigenes Deutschbuch

Foto: Ramiro Ramirez, flickr

Foto: Ramiro Ramirez, flickr

Sie lernen seit drei (zwei, fünf…) Jahren Deutsch. Zuerst war Ihre Motivation hoch. Das Deutschlernen hat Ihnen Spass gemacht. Doch im Moment sind Sie nicht sehr motiviert: Die Luft ist raus.

Eine spannende Lektüre oder humorvolle Deutschaufgaben könnten Sie wieder neu fürs Deutschlernen begeistern. Aber in Ihren Materialien können Sie gerade nichts Inspirierendes finden.

Dann werden Sie doch einfach selbst kreativ: Schreiben Sie Ihr eigenes Deutschbuch!

Jetzt denken Sie vielleicht: „Ein Deutschbuch schreiben? Aber dafür ist mein Deutsch nicht gut genug…“

Lassen Sie sich von diesen Gedanken nicht irritieren! Es geht nicht darum, ein Buch in perfektem Deutsch zu schreiben. Es geht darum, dass Sie Freude daran haben, die deutsche Sprache frei und kreativ zu gebrauchen.

Fangen Sie klein an. Sie müssen keine Enzyklopädie schreiben. Es ist total ok, wenn Ihr „Buch“ nur drei, fünf, oder auch zehn Seiten hat.

Wenn Sie mögen, zeigen Sie Ihre Texte Ihrer Deutschlehrerin. Sie wird elementare Fehler korrigieren und Ihnen neue Inspirationen geben für literarische Projekte. Aber vor allem wird sie es toll finden, dass Sie so kreativ sind – und das motiviert noch mehr!

Hier sind fünf Ideen für Ihr persönliches Deutschbuch:

1. Deutsche Grammatik: Die trennbaren Verben sind für Sie eine „harte Nuss“? Mit den Reflexivpronomen tun Sie sich schwer? Erklären Sie die Grammatikthemen, die Ihnen am schwersten fallen, für andere Deutschlerner – danach sind Sie ein Experte für das Thema!

2. Übungsaufgaben: Die Aufgaben in Ihrem Übungsbuch sind langweilig? Schreiben Sie eigene Aufgaben: witzig, fantasievoll, spannend – so, wie es Ihnen am besten gefällt.

3. Roman: Sie lieben historische Romane, amerikanische Spionagethriller, oder…? Dann beginnen Sie heute Ihre eigene Kurzgeschichte!

4. Poesie: Dichten auf Deutsch ist gar nicht schwer!  Hier lesen Sie, wie Sie spontan ein wunderschönes “Elfchen” schreiben.

5. Reisebericht: Was war Ihr eindrucksvollstes Reiseerlebnis? Das Wochenende in Paris? Die Expedition in die marokkanische Sahara? Ein Jahr Working Holiday in Westaustralien? Erleben Sie die schönen Momente noch einmal, wenn Sie darüber schreiben – auf Deutsch!

Worterklärungen:

  • die Luft ist raus – Redewendung: etwas ist nicht mehr so gut wie früher
  • spannend – Der schwedische Krimi, den ich gerade lese, ist so spannend: Ich habe letzte Nacht bis zwei Uhr gelesen!
  • sich begeistern – eine Passion für etwas haben
  • gebrauchen – nutzen, benutzen
  • klein anfangen – sich ein realistisches Ziel setzen
  • eine harte Nuss – etwas ist sehr schwierig
  • sich schwertun mit etwas – man hat Probleme damit
  • witzig – zum Lachen

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“Zehn Leinwände unter den Sternen” (Redewendungen II)

…”zehn Leinwände unter den Sternen”? Was bedeutet denn das? Haben Sie das schon auf Französisch übersetzt? Sie werden es sofort verstehen, wenn Sie das Programm von Lausanne Estivale kennen… Auf Deutsch klingt diese Übersetzung schrecklich. Es ist oft der Fall, dass man Redewendungen nicht übersetzten kann. Manchmal klingen sie lustig, manchmal komplett absurd. Aber manchmal passen wörtliche Übersetzungen von Redewendungen aber wie die Faust auf’s Auge (venir comme le poing sur l’oeil  = venir comme un cheveu sur la soupe).

Die Open-Air-Projektionen im Park von Mon-Repos sind meine persönlichen Lieblingsprogrammpunkte von Lausanne Estivale. Die Filme beginnen im August um 21.30 Uhr. Es ist nicht nötig sich besonders zu stylen, denn in der Nacht sind alle Katzen grau (la nuit tous le chats sont gris).

Und wenn es regnet, dann ist das doch nicht die Welt (ce n’est pas la mer à boire)! Der Film wird dann einfach im Kino “Zinéma” gezeigt.
Aber Achtung: Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste (prudence est la mère de la sûreté), besser zu früh kommen als zu spät um einen guten Platz zu bekommen. Und noch ein Tipp: nehmen Sie eine kleine Iso-Matte mit. Denn vorsorgen ist besser als heilen (mieux vaut prévenir que guérir). Eine Antibiotikakur wegen einer Blasenentzündung (cystite) ist nicht so toll.

Obwohl bekanntlich Geld nicht stinkt (l’argent n’a pas d’odeur), freue ich mich, dass die Vorführungen gratis sind. So bleibt noch etwas übrig um ein Eis zu kaufen oder ein Getränk.

Der Film vom 29.8. heisst “Feuer und Flamme” und ist auf Schweizerdeutsch. Das ist eine gute Gelegenheit für alle Schweizerdeutsch-Lerner und -Liebhaber unsere Dialekte zu hören, sich dabei gut zu unterhalten und noch etwas über die Giesserei-Kunst aus St. Gallen zu erfahren. Man muss das Eisen schmieden, solange es heiss ist (il faut battre le fer tant qu’il est chaud): Nehmen Sie also jetzt gleich Ihre Agenda und schreiben Sie den Termin hinein!

Waren Sie noch nie an einer Vorführung von “dix toiles sous les étoiles” im Park Mon-Repos? Sind Sie noch nicht sicher, ob es Ihnen gefallen wird? Dann würde ich zum Schluss noch sagen: probieren geht über studieren (expérience passe sience)!

Waren Sie dieses Jahr schon im Open-Air-Kino? Was haben Sie gesehen? Wie hat Ihnen der Film und die Erfahrung, draussen zu sein, gefallen?

 

 

 

 

 

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Findet mich mein Glück?

Warum hat jemand Erfolg?

Weil er viel arbeitet, weil er fleissig ist?
Oder weil er die richtigen Leute kennt und sie ihm helfen?
Oder: er hat einfach “nur” Glück? Gibt es das Glück überhaupt?

Was ist Glück? Ein Geschenk Gottes? Ein Zufall? Oder machen wir es uns selber?
Ich glaube, wir haben einen Einfluss auf unser Glück. Haben Sie nicht auch das Gefühl, dass es immer dieselben sind, die Glück haben? Meine kleine Schwester zum Beispiel. Sie würfelt beim Spielen “immer” höhere Zahlen als ich und sie hat auch schon ein paar Mal etwas bei Wettbewerben gewonnen! Gut, ich muss zugeben, ich mache nicht oft bei Wettbewerben mit…
Seit ich ein Video von Philippe Gabillet über dieses Thema gesehen habe, glaube ich aber wieder daran, dass “jeder seines Glückes Schmied” ist. (Deutsches Sprichwort: Chacun est l’artisan de sa fortune.). Dieser Gedanke macht mit glücklicher. Es gibt mir Macht über mein Leben. Ich hänge nicht vom Schicksal ab, sondern bestimme selber über mein Leben.

Nur: wie beeinflusse ich meine Glücksfee, sodass sie mich öfters besucht? Wie locke ich sie zu mir? Was mache ich, damit sie sich wohl bei mir fühlt und möglichst lange bei mir bleibt?

Teilen Sie mit uns Ihre Ideen!

Video auf Französisch: La réussite une question de chance
Lied von Herbert Grönemeyer mit Text: Glück

Léxique,, (exeptionellement allemand-français)

der Erfolg: succès
Glück haben: avoir de la chancefleissig sein: être assidu/e, travailleur
der Zufall : le coïncidence
der Einfluss: l’influence
der Wettbewerb: le concours
Jeder ist seines Glückes Schmied, Deutsches Sprichwort: Chacun est l’artisan de sa fortune
glücklich sein : être heureux/-euse
das Schicksal : le déstin
zu mir locken : attirer

 

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Zwischen Tür und Angel (Redewendungen II)

Die Arbeit im Büro kann manchmal ganz schön monoton sein. Gut, dass man auch mal vom Schreibtisch aufstehen kann, um sich einen Kaffee oder Tee zu holen – und um beim Smalltalk zwischen Tür und Angel auf andere Gedanken zu kommen.

A: „Hast du die neue Kollegin schon kennengelernt? Sie hat ganz schön was auf dem Kasten: zwei Diplome, fünf Jahre Forschung in Südamerika, und jetzt die rechte Hand vom Chef – und das mit nur 32 Jahren!“

B: „Eine echte Bilderbuchkarriere.. Aber „Hallo“ sagen kann sie nicht. Der Erfolg ist ihr wohl zu Kopf gestiegen!“

A: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich habe gehört, sie hat sehr hart gearbeitet für ihre Karriere. Leider hat sie ihre Sozialkompetenzen nur im Schneckentempo entwickelt.“

B: „Apropos Schneckentempo: Ich habe noch einiges zu erledigen. Meine Arbeit stapelt sich bis an die Decke. Sehen wir uns in der Mittagspause?“

Worterklärungen: 

  • zwischen Tür und Angel – im Vorbeigehen
  • etwas auf dem Kasten haben – klug sein, viele Kompetenzen haben
  • rechte Hand sein – wichtiger Assistent
  • Bilderbuchkarriere f. – eine Karriere par excellence
  • zu Kopf steigen – man denkt, man ist besser als die anderen
  • kein Meister vom Himmel – für den Erfolg muss man hart arbeiten
  • Schneckentempo n. – sehr sehr langsam
  • erledigen – machen
  • stapeln – viele Dinge übereinander legen

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Made in Switzerland (II) – (Nicht) auf den Hund gekommen

Stewi, Rex und Robidog – nein, das sind keine Comicfiguren. Aber etwas hat der Comic mit ihnen gemein: Er wurde auch von einem Schweizer erfunden, und zwar 1827 von Rodolphe Töpffer. Sogar Goethe soll diese ersten Comics gelesen haben (ob er darüber gelacht hat, ist eine andere Frage…).

Aber zurück zu Stewi (nicht zu verwechseln mit Stevia, dem kalorienfreien Zuckerersatz). Stewi ist eine sehr nützliche Spinnenart, die aus vielen Gärten weltweit nicht mehr wegzudenken ist. Warum? Na, weil sie locker zwei Waschmaschinenladungen Wäsche zum Trocknen bringt!

Und wer war nochmal Rex? Der Kommissar aus dem deutschen Fernsehen? Nein. Rex (oder eine billige schwedische Kopie) ist heute in fast jeder Küchenschublade zuhause. Er kann ganz schön aufdringlich sein: Obst und Gemüse rückt er nicht nur auf die Pelle, sondern zieht Ihnen diese sehr effizient ab! Und genau dafür lieben wir ihn.

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Roboter + Hund = Robidog? Nein, das sind doch die grünen Kästen mit kleinen Plastiksäcken darin, die man in jeder Grünanlage in der Schweiz und heute auch in vielen anderen Ländern findet. Und wenn Herrchen und Frauchen gut erzogen sind und die Robidogs benutzen, bleibt die Anlage schön grün und wird nicht braun vor lauter Würstchen…

Beim Gassi gehen mit seinem Hund kam Georges de Mestral auf die Idee für eine simple, aber grosse Erfindung: im Fell des Hundes hingen Kletten fest – und ein paar Jahre später eroberte der Klettverschluss die Welt (und das Weltall). Klettverschlüsse wurden anfangs nämlich von Astronauten verwendet, um herumfliegende Gegenstände an den Wänden der Raumstation zu befestigen.

Was Erfindungen betrifft, sind die Schweizer also gar nicht auf den Hund gekommen – auch wenn Hunde bei der ein oder anderen Erfindung eine Rolle spielten. Da bleibt nur zu sagen: Wow!

Stewi Wäschespinne – Erfinder: Walter Steiner

“Rex” Sparschäler – Erfinder: Alfred Neweczerzal

Robidog – Erfinder: Joseph Rosenast

Welche anderen schweizer Erfindungen kennen Sie noch? Erzählen Sie in der Deutschstunde oder schreiben Sie uns auch gerne einen Kommentar.

Worterklärungen:

  • auf den Hund gekommen – (Redewendung) arm sein
  • erfinden, erfunden – das, was es noch nicht gibt, muss erfunden werden
  • mit jmd. / etwas gemein haben – gleiche Interessen, Haarfarbe, Charakterzüge…
  • Zuckerersatz m. – schmeckt süss, ist aber kein Zucker
  • Spinnenart f. – es gibt weltweit ca. 40 000 Spinnenarten
  • Waschmaschinenladung f. – das, was in eine Waschmaschine hineinpasst
  • Küchenschublade f. – darin liegt meistens das Besteck
  • aufdringlich – jemand kommt sehr nahe, ruft oft an, will immer was = das nervt!
  • auf die Pelle rücken – (Redewendung, ugs.) aufdringlich sein
  • Pelle f. – Haut, Schale
  • Grünanlage f. – (kleiner) Park
  • Herrchen und Frauchen – (ugs.) Hundebesitzer
  • vor lauter – (Redewendung) Vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht mehr.
  • Gassi gehen – (ugs.) Spaziergang mit dem Hund
  • Klettverschluss m. – velcro®
  • Gegenstand m. – Ding, Sache

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Heisser Brei, kalte Füsse und die Katze im Sack (Redewendungen I)

Katze im SackHeissen Brei kann man essen (wenn er etwas abgekühlt ist). Man kann aber auch um ihn herumreden. Wenn man sich nicht traut, über ein wichtiges Thema zu sprechen, bekommt man vor Angst kalte Füsse. Dann redet man so lange über das Wetter oder über Fussball, bis dem Gesprächspartner der Kragen platzt:

“Hören Sie endlich auf, um den heissen Brei herumzureden! Kommen Sie auf den Punkt!”

Natürlich platzt dem Gesprächspartner nicht wirklich der Hemd- oder Mantelkragen. Ihm reisst aber der Geduldsfaden. Er kann nicht länger geduldig zuhören. Denn er weiss ja genau, dass Sie etwas Wichtigeres besprechen müssen, als das Wetter oder Fussball.

Vielleicht ist der Gesprächspartner Ihr Chef. Seine Zeit ist knapp, sein Terminkalender voll bis Weihnachten. Sie haben trotzdem noch kurzfristig einen Termin bekommen für fünfzehn Minuten. Sie möchten gerne eine Gehaltserhöhung für 2013. Sie glauben, dass Sie gute Arbeit leisten und mehr Geld verlangen können.

Nun sitzen Sie dem Chef gegenüber in seinem Büro. Er lächelt freundlich, ist aber mit seinen Gedanken schon beim nächsten Termin.

“Sie wollten mit mir sprechen. Was kann ich für Sie tun?”

Jetzt haben Sie die Wahl. Entweder lassen Sie die Katze aus dem Sack:

“Herr Müller, ich weiss, Ihre Zeit ist knapp. Deshalb möchte ich nicht lange um den heissen Brei herumreden. Sie haben sicher gemerkt, dass sich der Umsatz meiner Abteilung in den letzten sechs Monaten verdreifacht hat…”

Oder Sie bekommen kalte Füsse und reden über die Firma im Allgemeinen, den Urlaub des Chefs und die geplante Weihnachtsfeier. Dann sind die fünfzehn Minuten um. Sie gehen zurück an Ihren Schreibtisch. Sie packen den Sack mit der Katze – Ihre Gehaltserhöhung – in eine Schublade und warten auf die nächste Chance, vielleicht Weihnachten 2013…

Inspiration für die nächste Deutschstunde:

  1. Welche Redewendungen kennen Sie noch? Kennen Sie die gleichen Redewendungen auf Französisch und Deutsch?
  2. Sind Sie schon einmal mit einer Redewendung ins Fettnäpfchen getreten (= haben Sie etwas falsch verstanden oder einen Fehler gemacht)? Schauen Sie auch mal unter „le bêtisier“, dort finden Sie einige Beispiele von lustigen Fehlern mit der deutschen Sprache.

 Diskutieren Sie in der Deutschstunde oder schreiben Sie uns einen Kommentar!

Worterklärungen

  • abgekühlt – Es war heiss, nun ist es warm. Es ist/ es hat abgekühlt.
  • sich trauen – Mut haben
  • Gesprächspartner m. – jemand, mit dem man spricht
  • auf den Punkt kommen – zur Sache kommen, das Thema ansprechen
  • Kragen m. – ein T-Shirt, Hemd, Mantel, Jacke… hat am Hals einen Kragen
  • besprechen – über etwas sprechen
  • die Zeit ist knapp – es gibt wenig Zeit
  • kurzfristig – kurz vorher, von heute auf morgen
  • Gehaltserhöhung f. – mehr Gehalt, mehr Salär als vorher
  • leisten – machen
  • verlangen – ich will etwas haben
  • Umsatz m. – alles, was eine Firma ihren Kunden in Rechnung stellt
  • Schreibtisch m. – im Büro arbeitet man an einem…
  • Schublade f. – Manchmal hat ein Schreibtisch eine… Eine Kommode hat viele Schubladen.

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