Posts Tagged cours suisse-allemand Lausanne

Buch oder Ebook – Wie lesen wir am liebsten?

buch vs. ebook

Foto: Maria Elena, flickr

Ich bin kein Digital Native – dafür bin ich zu alt. Trotzdem habe ich ein Smartphone und möchte auf mein iPad nicht mehr verzichten. Nachrichten lese ich online, Filme leihe ich per Streaming aus, meine Musiksammlung ist digitalisiert. Ich mag unsere schöne neue digitale Welt.

Aber in einem Punkt bin ich hoffnungslos altmodisch: Ich liebe Bücher. Ich liebe den Geruch von Papier. Das leise Rascheln, wenn man die Seiten umblättert.

Ebooks haben es bei mir nicht leicht. Meistens lese ich nur wenige Seiten, und dann verstauben die Ebooks im digitalen Bücherregal.

Was haben Bücher, was Ebooks nicht haben? 

Auf dem Papier können meine Augen entspannen. Das lange Lesen auf dem Bildschirm finde ich ermüdend. Ebooks sind nicht so schön gestaltet wie die Printversion. Sie kosten oft fast das gleiche wie ein “richtiges” Buch aus Papier. Aber ein Buch kann man verleihen, verschenken oder wieder verkaufen – mit einem Ebook funktioniert das nicht.

Ebooks haben natürlich auch positive Seiten:

Eine ganze Bibliothek passt in einen kleinen Ebook-Reader oder in eine App. Das ist interessant für Leseratten, die sehr viel lesen und für Menschen, die viel unterwegs sind. Man muss nur aufpassen, dass die Batterie nicht gerade dann leer ist, wenn man am Strand liegt und der Krimi ins Finale geht…

Wie auch bei Musik und Film gibt es heute immer mehr Streamingdienste für Ebooks, z.B. Skoobe, Readyfy und amazon. Das Angebot ist aber noch limitiert und die Autoren verdienen nur wenig Geld damit.

In den USA greifen ca. 25 % der Leser zum Ebook, in der Schweiz sind es nur 8 %. Das wird sich in Zukunft wahrscheinlich ändern. Doch im Moment sind Buchhandlungen noch sehr beliebt: Payot hat gerade in Genf eine neue Filiale eröffnet – auf 1800 qm!

Sind Sie ein Bücherwurm? Oder ein Lesemuffel? Wie lesen Sie? Digital oder auf Papier? Glauben Sie, dass wir in Zukunft anders lesen als heute (nur noch digital, Bücher-Streaming…)? Diskutieren Sie in der Deutschstunde oder schreiben Sie uns auch gerne einen Kommentar!

 

Worterklärungen:

  • verzichten – etwas nicht haben wollen / etwas nicht haben können
  • per = via
  • Sammlung f. – Kollektion
  • hoffnungslos – Es ist hoffnungslos. Es wird sich nicht ändern.
  • altmodisch – nostalgisch
  • Geruch m. – Was ist das für ein Geruch? Hast du Kaffee gekocht?? Kann ich eine Tasse haben?
  • Rascheln n. – Der Herbst ist da. Die Blätter fallen von den Bäumen. Kinder springen durch die bunten Blätterhaufen – das raschelt so schön!
  • verstauben – Wenn man nicht putzt, verstauben die Dinge in der Wohnung.
  • entspannen – relaxen
  • Bildschirm m. – Ein Computer hat eine Tastatur, eine Maus und einen Bildschirm.
  • gestalten – designen
  • unterwegs – nicht zu Hause
  • Bücherwurm m. – Jemand, der viel liest.
  • Lesemuffel m. – Jemand, der gar nicht gerne liest.
Advertisements

, , , , , , , , , , , ,

Leave a comment

Motiviert zu zweit – Deutsch lernen im „Tandem“

Foto: FaceMePLS, flickr

Foto: FaceMePLS, flickr

Sie haben die Überschrift gelesen. Nun denken Sie vielleicht: „Wie bitte? Deutsch lernen beim Velofahren?“

Hm, auch keine schlechte Idee – beim Sport lernt man ja bekanntlich effektiver! Aber darum geht es nicht in diesem Blog. Das Tandem, von dem ich schreibe, ist kein Velo, sondern ein „Sprach-Tandem“ mit einem Partner.

Das funktioniert so: Ihre Muttersprache ist Französisch, Ihr Tandem-Partner spricht als Muttersprache Deutsch. Sie treffen sich z.B. einmal in der Woche in einem Café / im Park / am See… Eine Stunde sprechen Sie miteinander Französisch, eine Stunde Deutsch.

Worüber spreche ich bei einem Tandem-Treffen?

Bei einem Tandem-Treffen können Sie über „Gott und die Welt“ sprechen, oder ganz konkret Vokabeln oder Grammatik üben. Für mich am wichtigsten war, dass ich mich mit meiner Tandem-Partnerin auch privat sehr gut verstanden habe.

Denn wenn man sich nur trifft, um die Sprache zu üben, ist meistens die Motivation nicht besonders hoch. Man trifft sich immer seltener – und irgendwann „schläft das Tandem ein“.

Aber wenn man sich sympathisch ist und Freundschaft schliesst, ist man ganz anders motiviert. Man trifft sich öfter, unternimmt gemeinsam etwas – und ganz nebenbei macht man grosse Fortschritte in Deutsch (oder Französisch oder…).

Wo finde ich einen Tandem-Partner? 

Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Die Uni Lausanne bietet seit vielen Jahren das Programm „TANDEM“ an. Man kann bei einem Infoabend in der Anthropole direkt einen Tandem-Partner kennenlernen, oder man schreibt sich auf dem Tandem-Server ein und findet einen „e-Partner“ für ein virtuelles Tandem. Es lohnt sich auf jeden Fall, einmal zum Infoabend zu gehen. Nächster Termin ist am 23. September um 18 Uhr, Link siehe hier.

Eine weitere Gelegenheit, um regelmässig Deutsch in Lausanne zu sprechen, ist die Meetup-Gruppe. Sie trifft sich donnerstags im „Vapiano“ am Lausanner Bahnhof. Wenn Sie schon ganz gut Deutsch sprechen und Lust haben, in einer kleinen Gruppe über Literatur, Filme und deutsche Kultur zu diskutieren, dann schauen Sie doch mal vorbei! Nächstes Treffen findet statt am Donnerstag den 17. September um 18:30 Uhr, Link siehe hier.

Wie üben Sie Deutsch, ausser in Ihrem Sprachkurs? Haben Sie einen (virtuellen) Tandem-Partner oder hatten Sie schonmal einen? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? 

Worterklärungen:

  • nebenbei – Wenn ich mit einer Freundin telefoniere, giesse ich nebenbei die Blumen und hänge die Wäsche auf.
  • etwas schläft ein – Man hört auf, etwas zu tun.
  • Fortschritt m. – Man wird immer besser.
  • Möglichkeit f. – Option
  • anbieten – offerieren
  • Gelegenheit f. – Chance
  • regelmässig – immer wieder; einmal in der Woche, einmal im Monat, jeden Tag…

, , , , , ,

Leave a comment

Neues lernen im Alter? – Warum nicht!

Man hört es oft: Kinder lernen so schnell und einfach! Das stimmt und das hat viele Gründe, nicht nur physische. Kinder haben viel Zeit zum Lernen. Sie sind durch die Eltern perfekt betreut und haben einen personalisierten Privatunterricht, der den ganzen Tag dauert. Und sie sind hochmotiviert.

Aber auch Rentner haben Zeit, oder sie können sich die Zeit nehmen. Der Vorteil vom Lernen im Alter ist, dass viel Vorwissen und Weltwissen da ist, an dem der Lernende anknüpfen kann. Elisabeth Stern, Psychologieprofessorin an der ETH Zürich sagt: “Es gibt keine wissenschaftliche Hinweise, dass die Hirnleistung im Alter zwangsläuftig abnehmen würde – ausser jemand ist von einer Krankheit betroffen.”

Warum haben denn ältere Menschen  das Gefühl langsamer zu lernen?
Das hat oft mit der nachlassenden Seh- und Hörkraft zu tun, aber auch ganz viel mit der Zeit.
Marion Grein schreibt in ihrem Buch, dass es tatsächlich einen Altersfaktor gibt. Tendeziell wird man langsamer im Kombinieren und im Verbinden des Gelernten. Das heisst aber nur, dass das Aufnehmen von Informationen mehr Zeit braucht – nicht, dass unmöglich wird! Ältere Menschen sind im Vorteil, wenn es darum geht logisch zu denken, Zusammenhänge zu sehen und Lösungen zu finden (Neurodidaktik, M. Grein, Hueber Verlag, S. 61).

Mit 50 hat man noch so viel Leben vor sich! Es wäre doch schade, wenn das ganze Potenzial, das bis zum 50. Altersjahr aufgebaut wurde, nicht vergrössert würde! Ausserdem ist Lernen eine interessante und befriedigende Tätigkeit, wenn man sich genug Zeit dafür lässt. Mein Tipp: lassen Sie sich nicht durch das Tempo von Jüngeren unter Druck setzten!

Und noch das: Bleiben Sie fit – auch im Kopf! Sie können Ihr Gehirn trainieren. Zum Beispiel hier auf Deutsch und auch auf Französisch.

Wortschatz:

betreuen = prendre en charge/s’occuper dedas Vorwissen = la préconnaissance
das Weltwissen = savoir général/culture générale
anknüpfen an = renouer qc avec qc
wissenschaftliche Hinweise = indications scientifiques
die Hirnleistung = la performace du cerveau
nachlassen = diminuer
aufnehmen = absorber, enregistrer
das Gehirn = le cerveau
sich unter Druck setzen lassen = se laisser mettre sous pression

 

 

 

, , , , , , , , , , ,

Leave a comment

Der optimale Arbeitsplatz (1) – Mehr Energie im Büro

Gerade jetzt im Sommer, wenn das Wetter schön ist, sind wir manchmal wenig motiviert, zur Arbeit zu fahren. Wir würden viel lieber im See schwimmen gehen, einen Ausflug in die Berge machen – oder einfach nur auf unserem Balkon im Schatten sitzen und ein kaltes Getränk geniessen.

Leider beginnen unsere Ferien erst in zwei (…?) Wochen. Dafür geht es im „Sommerloch“ auf der Arbeit oft etwas ruhiger zu als normal. Die ideale Gelegenheit, um unseren Büroalltag einmal genauer unter die Lupe zu nehmen – und das ein oder andere zu optimieren!

Hier sind 5 Ideen, wie Sie wieder neuen Elan in Ihren Büroalltag bringen:

1.  Obst und Nüsse, Grüner Tee und Apfelschorle: Gesunde Snacks und Getränke geben uns länger Energie als Schokoriegel, Cola & Co. Eine Schale mit frischem Obst im Büro ist ausserdem dekorativ und motiviert uns zu einem gesunden Lebensstil.

2. Bewegen Sie sich bei der Arbeit – so oft wie möglich. Drucken Sie Dokumente auf dem zentralen Drucker im Korridor, anstatt auf Ihrem Drucker im Büro. Stehen Sie beim Telefonieren auf und gehen Sie ein paar Schritte. Ihre Stimme bekommt mehr Volumen und Sie können sich besser auf das Gespräch konzentrieren.

3. Öffnen Sie zwischendurch für ein paar Minuten das Fenster. Wenn das in Ihrem Büro nicht möglich ist, versuchen Sie, in einer Teepause für 5 Minuten vor die Tür zu gehen. Frische Luft hat einen vitalisierenden Effekt, und Sie sind nach der kurzen Pause wieder fit für Ihr nächstes Projekt.

4. Machen Sie öfter kleine Gymnastikübungen am Schreibtisch. Vielleicht kennen Sie schon ein paar Übungen z.B. aus dem Yoga, die Sie gut im Büro machen können – oder Sie lassen sich von dem Video inspirieren.

5. Es muss nicht immer die Kantine oder das Restaurant sein. Verbringen Sie Ihre Mittagspause doch mal draussen. Nehmen Sie ein Sandwich mit und machen Sie ein kleines Picknick in einem Park in der Nähe. Sie essen am liebsten zusammen mit Kollegen? Die freuen sich bestimmt auch über etwas Abwechslung und vielleicht eine Partie Frisbee!

Worterklärungen:

  • Arbeitsplatz m. – dort, wo man arbeitet: das Büro, der Schreibtisch usw.
  • Ausflug m. – kleine Reise
  • geniessen – Auch wenn ich schon viele Jahre in der Region lebe – ich geniesse jeden Tag die Aussicht auf den Genfersee und die Alpen!
  • Gelegenheit f. – Okkasion
  • Büroalltag m. – das, was jeden Tag im Büro passiert
  • unter die Lupe nehmen – ganz genau anschauen
  • verbringen – Normalerweise verbringe ich den Samstagabend mit meinen Freunden in der Sportsbar. Aber nächstes Wochenende bin ich in Paris – und verbringe die Zeit mit meiner Freundin!
  • Abwechslung f. – Variation

, , , , , , , , , , ,

Leave a comment

Aktiv die Ferien geniessen – und Deutsch lernen!

Endlich ist sie da: Sommerzeit = Ferienzeit! Wir haben hart gearbeitet und uns eine Pause verdient.

Ostfriesland

In den Ferien ist es unsere Priorität, uns von unserem stressigen Alltag zu erholen. Bei Erholung denken die meisten von uns ans Nichtstun: faulenzen, am Strand in der Sonne liegen, lesen, essen gehen. Besser erholen kann man sich im Aktivurlaub – und kommt hinterher entspannt, inspiriert und voller Energie in den Alltag zurück!

Es gibt viele Möglichkeiten, in den Ferien aktiv zu sein: Sie können Sport machen, z.B. eine Fahrradtour, Wandern in den Bergen, Windsurfen, Tauchen oder Segeln. Aber auch wenn Sie im Urlaub lieber ins Museum gehen, Städte anschauen oder einen Sprachkurs machen, sind Sie aktiv.

Es muss ja kein „klassischer“ Sprachkurs sein: Reisen Sie dieses Jahr doch mal in eine deutschsprachige Region. Die Deutschschweiz, Österreich und Deutschland haben kulturell und landschaftlich viel zu bieten – und ganz nebenbei können Sie Ihre Deutschkenntnisse verbessern.

Erste Informationen und Inspirationen für Ihre Reise finden Sie auf den Tourismus-Webseiten der Länder: myswitzerland.com, germany.travel und austria.info

Hier sind 5 Tipps, damit nicht nur Sie, sondern auch auch Ihre Deutschkenntnisse garantiert von der Reise profitieren:

1. Beginnen Sie gleich hier und jetzt mit dem Üben: Lesen Sie die Webseiten auf Deutsch!

2. Kaufen Sie sich einen Reiseführer auf Deutsch für das Land/die Region/die Stadt, die Sie besuchen wollen. Die Lektüre ist vielleicht etwas mühsam, aber Sie sind hoch motiviert, die Lektüre auch zu verstehen – denn Sie brauchen ja die Infos!

3. Nutzen Sie jede Gelegenheit, auf der Reise deutsch zu sprechen: im Hotel/der Pension, im Restaurant, beim Bäcker, im Zug… Fragen Sie Passanten auf der Strasse nach dem Weg oder nach einem Tipp, wo man das beste Eis/die beste Pizza essen kann!

4. Sie gehen gerne ins Museum? Machen Sie eine Führung mit – natürlich auf Deutsch.

5. Konzerte, Theater, Kino: jetzt ist die Gelegenheit, dies alles auf Deutsch zu erleben. Im Programmkino läuft aber nur ein französischer Film mit deutschen Untertiteln? Geniessen Sie den Film. Und vielleicht kommen Sie hinterher ins Gespräch mit anderen Kinobesuchern – auf Deutsch!

Worterklärungen:

  • geniessen – Nächste Woche habe ich Ferien. Ich geniesse es, dann einmal keine Termine zu haben.
  • sich erholen – relaxen, neue Energie bekommen
  • faulenzen – nichts tun
  • Urlaub m. – Ferien
  • Möglichkeit f. – Option
  • viel zu bieten – viel zu offerieren
  • verbessern – optimieren
  • mühsam – nicht leicht
  • Gelegenheit f. – Okkasion
  • Führung f. – Am Wochenende habe ich eine Führung im mudac mitgemacht. Jetzt verstehe ich die Intention der Designer besser.

, , , , , , , , , , ,

Leave a comment

Objectif Gare – Kunst am Lausanner Bahnhof

Lausanne ist bekannt für ambitionierte architektonische Projekte: das Quartier Flon, das Rolex Learning Center der EPFL – und der Pôle muséal auf dem früheren Terrain der SBB neben dem  Lausanner Bahnhof.

Drei der wichtigsten Lausanner Museen sollen dort ab 2018 eine neue Heimat finden: das Musée Cantonal des Beaux-Arts (mcb-a), das Mudac und das Elysée. Fotografie, Design und Bildende Kunst direkt nebeneinander – das klingt spannend.

Natürlich gibt es verschiedene Meinungen zur geplanten Transformation des SBB-Geländes. Der Entwurf des Estudio Barozzi Veiga aus Barcelona für das neue mcb-a mit dem riesigen minimalistischen Kubus gefällt sicher nicht jedem – aber er ist in jedem Fall sehenswert.

2018… Das ist noch lange hin! Zum Glück müssen wir aber nicht so lange warten: Vom 5. bis 14. Juni präsentiert der Pôle muséal ein Kunstevent, bei dem für jeden etwas dabei ist – selbst wenn man sich nicht so sehr für Kunst interessiert.

Denn Objectif Gare bietet neben Ausstellungen und Performances auch Konzerte, Afterworkpartys und Filmabende. Dazu gibt es leckeres Essen von regional bis indisch.

Hier sind fünf Gründe, warum wir Objectif Gare nicht verpassen sollten:

1. Die Hallen des früheren Lokomotivendepots mit ihrer zickzackförmigen Dachkonstruktion sind sehenswert – nicht nur für SBB-Nostalgiker.

2. Paléo, Montreux Jazz, Electrosanne…: Jeden Abend von 18 bis 21 Uhr gibt es Musik im Stil eines der vielen Festivals der Region.

3. Sie würden gerne selbst etwas Künstlerisches machen, aber finden im Alltag keine Zeit? Melden Sie sich für einen der Workshops an z.B. für Portraitzeichnen (inscriptions at objectifgare.ch).

4. Wie wäre es nächsten Sonntag mit einem Brunch im Pôle muséal? Danach gibt es ein Jazzkonzert von Studenten der HEMU.

5. Alle Veranstaltungen sind kostenlos!

Und wenn Sie jetzt trotzdem sagen „Das ist nichts für mich!“: Die Ausstellung ist an verschiedenen Orten auch im öffentlichen Raum Lausannes präsent – Sie werden um Objectif Gare einfach nicht herumkommen! 🙂

Worterklärungen:

  • Heimat f. – dort ist man zuhause
  • spannend – aufregend, nicht monoton
  • verschieden – nicht gleich
  • Gelände n. – Terrain
  • Entwurf m. – Konzeption
  • sehenswert – Die Ausstellung im Musée d’Art Brut ist echt sehenswert. Du solltest sie dir unbedingt anschauen.
  • das ist noch lange hin = das dauert noch lange
  • verpassen – Heute morgen habe ich den Bus verpasst. Ich kam eine Viertelstunde zu spät ins Büro. Das Meeting hatte schon begonnen. Mein Chef war ziemlich sauer!
  • Veranstaltung f. – Event
  • um etwas herumkommen – etwas vermeiden

, , , , , , , , , , , ,

Leave a comment

Wie kann ich effektiver Vokabeln lernen?

„Was bedeutet das nochmal? Ich habe das Wort doch schon so oft gehört… aber ich kann es mir einfach nicht merken!“ Manche Wörter sind kapriziös – auch wenn wir es wieder und wieder versuchen, wollen sie einfach nicht in unseren Kopf hinein.

Aber mit diesen fünf Tricks klappt es: 

1. Bilden Sie mindestens fünf verschiedene Sätze, die das Wort enthalten. Schreiben Sie sie von Hand auf. Das, was wir mit der Hand schreiben, merken wir uns besser als das, was wir am Computer tippen.

2. Üben Sie die Wörter gezielt im Gespräch, z.B. mit einem deutschsprachigen Kollegen beim Mittagessen oder mit einem Tandem-Partner. Denn das, worüber wir sprechen, können wir uns gut merken.

3. „Malen“ Sie ein Bild in Ihrer Fantasie, das die Vokabel und ihre Bedeutung enthält. Beispiel für die Tür: Je ferme la porte de ma voiture. Sie können auch Namen von Filmstars, Monumenten oder Städten nehmen. Hauptsache, es hilft Ihnen, die Vokabel zu visualisieren – denn dann lernen Sie das Wort ganz sicher!

4. Vokabeln lernen mit Kärtchen ist Ihnen auf Dauer zu langweilig? Probieren Sie doch mal kostenlose Online-Vokabeltrainer wie z.B. voodle oder VocBox (auch mit iphone App). Sie können Ihre Vokabeln dort eingeben, und dann trainiert der Online-Trainer mit Ihnen. Die besonders „harten Nüsse“ unter den Vokabeln fragt der Trainer besonders oft ab – und bald haben sie die Nuss geknackt!

5. Sind Sie ein visueller Lerntyp? Lernen Sie Ihre Vokabeln via Mindmap! Auf dem – aktuell noch – kostenlosen Online-Portal planet-tmx können Sie ganz einfach Ihre eigene Mindmap kreieren (siehe Video unten). So können Sie effektiv viele Vokabeln zu einem bestimmten Thema visualisieren – und sich die Wörter besser merken.

Und nun: Viel Erfolg, frische Motivation und viel Spass beim Lernen!

Worterklärungen:

  • bedeuten – hier: heissen
  • enthalten – es ist darin
  • Gespräch n. – Konversation
  • Hauptsache f. – am wichtigsten
  • Kärtchen n. – kleine Karte, Karteikarte
  • langweilig – monoton
  • besonders – sehr, speziell
  • „harte Nuss“ – etwas ist sehr schwierig
  • eine Nuss knacken = eine Nuss öffnen. Hier: eine schwierige Aufgabe lösen

, , , , , , , , , , , ,

Leave a comment