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Ein guter Ruf zählt – auch im Internet

Haben Sie sich schon einmal selbst gegoogelt? Wenn Sie sich auf eine neue Stelle bewerben, können Sie sicher sein, dass Ihr potentieller Chef das tun wird. Denn heute zählt nicht mehr allein der CV. Auch die Informationen, die man über Sie im Internet findet, entscheiden darüber, ob Sie als Kandidat für einen Job interessant sind.

Ein guter Ruf ist heute in der virtuellen Welt genauso wichtig wie in der realen Welt. Kommentare in einem Forum, Artikel auf einem Blog, Fotos auf Facebook: Das Internet vergisst nichts!

Deshalb ist es essentiell, vorsichtig zu sein mit den Daten, die man im Internet veröffentlicht. Man kann Daten natürlich wieder löschen. Aber das funktioniert leider nur begrenzt. Wenn man z.B. bei Facebook eine Nachricht löscht, bleibt sie trotzdem intern gespeichert.

Das Internet ist aber auch eine gute Möglichkeit für Selbst-Marketing. Im Web kann man schnell und günstig ein positives Image aufbauen. LinkedIn und Xing lassen sich gut für berufliche Kontakte nutzen.

Eine eigene Webseite, ein Blog oder ein Twitter-Account sind dann besonders nützlich, wenn man ein Experte für etwas ist (Mode, Architektur, Essen…), oder wenn man ein eigenes Unternehmen hat.

Online-Reputation wird in den nächsten Jahren immer wichtiger. Deshalb gibt es heute schon Firmen, die sich darauf spezialisiert haben. In Frankreich gibt es sogar eine Versicherung gegen Diffamierung im Internet – sicher gibt es sie bald auch in der Schweiz.

Inspiration für die nächste Deutschstunde:

 1. Nutzen Sie Online-Portale wie Facebook oder LinkedIn für Selbst-Marketing? Finden Sie, dass ein Online-Profil heute wichtig für die Karriere ist? 

2. Schauen Sie das Video. Facebook speichert Daten auch dann, wenn der Nutzer sie schon gelöscht hat. Warum ist das für Facebook so wichtig? Für wen könnten die Daten auch interessant sein? 

Was meinen Sie dazu? Diskutieren Sie. Wir freuen uns auch sehr über Kommentare!

Worterklärungen:

  • guter Ruf = gute Reputation
  • etwas zählt = es ist wichtig
  • Stelle f. = Arbeitsstelle
  • entscheiden – Ich muss mich entscheiden: Ja oder Nein.
  • vorsichtig – Bevor ich etwas tue, denke ich darüber nach. Ich bin vorsichtig.
  • Daten f. – Das Internet ist voller Daten: Informationen, Fotos, Videos …
  • löschen ≠ speichern – Das Foto ist gut: speichern. Das Foto ist schlecht: löschen!
  • Nachricht f. – Eine SMS ist eine Nachricht.
  • beruflich – “Was machst du beruflich?” – “Ich bin Ärztin / Lehrerin / Sekretärin …”
  • begrenzt = limitiert
  • Unternehmen n. = Firma f.
  • Versicherung f. – Große Versicherungen in der Schweiz: z.B. Baloise, AXA Winterthur, Groupe Mutuel, Swisslife…
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2012 – In Europa geht das Licht aus

… das Licht der “normalen” Glühbirnen. Die EU-Kommission verbietet ab September 2012 den Verkauf von normalen Glühlampen. Danach kann man  auch in der Schweiz nur noch Energiesparlampen kaufen. Energiesparlampen… sparen Energie. Sie verbrauchen weniger Strom als normale Glühbirnen und gehen nicht so schnell kaputt. Deshalb sind sie gut für das Klima und gut für die Umwelt, sagt die EU.

Aber Energiesparlampen haben nicht nur Vorteile, sie haben auch Nachteile:

– Energiesparlampen enthalten giftiges Quecksilber. Wenn eine Lampe herunterfällt und zerbricht, soll man aus dem Zimmer gehen und das Fenster öffnen. Kaputte Lampen darf man auch nicht in den normalen Müll werfen.

– Die Produktion einer Energiesparlampe verbraucht zehnmal mehr Energie als die Produktion einer normalen Glühlampe.

Es ist also nicht klar, ob Energiesparlampen besser sind als normale Glühlampen. Viele Menschen sind deshalb verärgert über das Verbot. Sie sagen, es geht bei dem Verbot gar nicht um das Klima oder um die Umwelt, sondern nur um den Profit für die Hersteller der Energiesparlampen.

Was ist Ihre Meinung? Wie finden Sie das Verbot für Glühlampen? Ist es gut, dass die EU so viel reguliert? Oder reguliert sie zuviel? Wir freuen uns auf Kommentare!

Worterklärungen:

  • Birne f. – Die Stars unter den Birnen sind “Birne Helene” und “Williams Christ”
  • Glühbirne f. – Thomas Edison erfand 1878 die Glühbirne. Die Glühbirne gibt elektrisches Licht.
  • Glühlampe f. = Glühbirne
  • verbieten, verboten – “Ich verbiete es! Du darfst es nicht tun!”
  • verbrauchen – = consommer
  • Strom m. = Elektrizität f.
  • kaputt sein, kaputt gehen – Es funktioniert nicht mehr.
  • Umwelt f. – Natur, Tiere, andere Menschen.
  • Vorteil m. ≠ Nachteil m.
  • enthalten – Cola enthält sehr viel Zucker. Deshalb ist sie ungesund.
  • giftig – Es macht krank.
  • Quecksilber n. – flüssiges Metall
  • zerbrechen – Wenn ein Glas herunterfällt, zerbricht es.
  • Hersteller m. – Produzent

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