Archive for category Sprache

Fehlerkultur – aus Fehlern lernen

Glücklicherweise hört man heutzutage in fast jedem Kurs den Satz: “Sie dürfen Fehler machen!” oder “Machen Sie Fehler, Fehler sind erlaubt!” Trotzdem macht keiner gerne Fehler.

Espace Allemand Fehler machen

aus Fehlen lernen

Wozu sind Fehler gut?
Fehler machen klug. Das ist nicht nur ein Spruch, es ist auch eine wissenschaftlich untersuchte und erwiesene Tatsache. Was man aber zuerst lernt, wenn man einen Fehler macht ist: so ist es falsch.
In der Fachsprache nennt man das “negatives Wissen”*. Negatives Wissen ist Wissen darüber, wie etwas nicht ist oder nicht funktioniert, welche Strategie nicht zum Ziel führt oder welche Theorie falsch ist. Dieses “nicht-Wissen” hilft uns den gleichen Fehler nicht zweimal zu machen. Und es kann uns motivieren so lange zu üben, bis wir etwas ohne Fehler schaffen. Es hat also verschiedene Funktionen:

  1. Schutz
  2. Fortschritt

Denken wir an die Höhlenmenschen.  Da sitzt ein Säbelzahntiger hinter dem Busch. Oskar erkennt sofort das Knurren dieses gefährlichen Tiers. Er hat es schon einmal gehört, als er ein kleiner Junge war. Kurz darauf war sein Onkel verschwunden. Seine Familie sagt ihm, sein Onkel sei von einem Säbelzahltiger gefressen worden.
1. Schutz: Das Erinnern an einen Fehler löst im Hirn einen Alarm aus: Mein Onkel wurde von einem Säbelzahntiger gefressen und eine Minute vorher, haben wir das gleiche knurrende Geräusch gehört.
2. Fortschritt: Das Lernen aus Fehlern motiviert uns so lange zu üben, bis es gelingt: Als Kind spielte Oskar mit seinen Freunden jeden Tag “Verstecken” (cache-chache).

Fehlerkultur

Um von diesen zwei Funktionen zu profitieren, braucht es eine besondere Haltung: die Fehlerkultur.
Der Fehler ist passiert – was machen wir jetzt und was machen wir das nächste Mal, wenn wir in eine ähnliche Situation kommen?
Wichtig ist die Gelegenheit zu bekommen, es besser zu machen.
Fehlertoleranz heisst also nicht das Falsche akzeptieren! Sondern die Fehler als Hilfsmittel zum Erfolg verstehen.

Konkret heisst das für  den Lernenden:
– keine negativen Emotionen
– den Fehler schätzen und nicht verschweigen
– versuchen es besser zu machen und üben, üben, üben

Konkret heisst das für die Lehrer:
– keine negativen Emotionen
Ermutigungen und Unterstützung
– Gelegenheit bieten zur Selbstkorrektur und zum Üben

Lesen Sie hier einige lustige Fehler, die im Deutschkurs passiert sind: Le bêtisier de Espace Allemand

* Quelle und mehr Informationen hier: Grundlagenartikel von Prof. Firtz Oser, Aus Fehlern lernen

 

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Dank Rosmarin-Duft grösserer Lernerfolg?

Rosmarin hilft beim Auswendiglernen, steigert die Konzentration und stärkt den Willen. Sogar gegen Desinteresse soll es helfen!

Espace Allemand

Rosmarin Duftöl

Im Lexikon der Aromatherapie  kann man das nachlesen. Aber auch das Schweizer Fernsehen hat einen kurzen Beitrag über diese wohlriechende Pflanze ausgestrahlt, als sie zur Heilpflanze des Jahres 2011 gekürt wurde. Und der Blick titelte dieses Jahr “Rosmarin ist gut für das Gedächtnis”.

Es tönt unglaublich: für einen Versuch hat man 150 Senioren (das sind Menschen über 65 Jahre)  in 3 Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe löste einfache Gedächtnisaufgaben in einem Raum, wo es nach nichts roch. Die zweite machte dasselbe in einem Raum mit Lavendelduft und die dritte Gruppe löste die Aufgaben in einem Raum, wo es nach Rosmarin roch. Die Rosmarin-Gruppe war um durchschnittlich 15% besser!

Ich habe nun diese Duftsteine (siehe Foto rechts) und ein hochwertiges Rosmarinöl gekauft. Die Kursräume von Espace Allemand duften ab sofort nach … Lammbraten – wie in der Küche Schwiegermutter in Griechenland! Ja, mich erinnert Rosmarinduft an Fleisch. Aber das hat nichts mit diesem Thema zu tun.

Ich bin neugierig, ob es wirkt!

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Lieber Deutschlerner (der bei Espace Allemand Deutschkurse besucht)
Was denken Sie über den neuen Rosmarin-Duft? Haben Sie einen Unterschied bemerkt? Konnten Sie sich besser Konzentrieren während Ihrer Deutschlektion? Waren Sie geistig fitter?
Schreiben Sie uns!

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Das Mittelalter im Jahr 2016

Espace Allemand

Jedes Jahr findet in der Nähe von München ein Ritterturnier in Kaltenberg statt. Es ist ein mittelalterliches Festival für Gross und Klein. Im Sommer besuchte ich diesen verzauberten Ort mit meiner Familie. Wir verkleideten uns und waren eine bunte Gruppe aus Prinzessinnen, Hofdamen, Mönchen und Rittern. Das Festival findet auf einem Hügel in einem Wald statt. Es gibt sogar ein richtiges Schloss und eine Arena, wo es am Abend ein Ritterturnier gab. Wir waren früh dort, marschierten durch ein Tor und kamen auf den mittelalterlichen Markt mit vielen kleinen Hütten aus Holz. Es gab viele Stände mit wunderschönem Schmuck, Kleidern, Instrumenten, Bierkrügen, geräuchertem Fleisch und sogar mit richtigen Schwertern. Dazwischen gab es immer wieder Stände mit traditionellem Essen, das sehr lecker schmeckte. Der Markt war sehr gross! Wir sahen viele Künstler, Jongleure und Musiker, die auf verschiedenen Bühnen ihr Talent zeigten. Um neun Uhr begann das Ritterturnier mit einem lauten Knall. Lichter flackerten auf, Musik ertönte und ein Erzähler erzählte allen die Geschichte, die mit echten Pferden, Rittern und vielen anderen Akteuren vorgespielt wurde. Das Highlight für mich waren die Lanzenkämpfe, auch ‘Tjost’ genannt, auf den Pferden. Dabei kam mir das deutsche Sprichwort: „Für jemanden eine Lanze brechen“ in den Sinn, das bedeutet: „sich für jemanden einsetzen.“

Haben Sie schon einmal eine Lanze für jemanden gebrochen?

Worterklärung:

  • Ritterturnier: Männer, die im Mittelalter gegeneinander kämpfen
  • verkleiden: verschiedene Kleider anziehen, um auszusehen wie jemand anderes
  • geräuchertes Fleich : Fleisch, das über dem Feuer im Rauch gehangen hat
  • Schwerter: sehr lange, grosse Messer für die Ritter zum kämpfen
  • Knall: ein sehr lautes, kurzes Geräusch, wie bei einer Explosion
  • Lanze: ein sehr langer Stock mit einem Metallspitz vorne
  • Für jemanden eine Lanze brechen = rompre une lance pour quelqu’un/ s’engager pour quelqu‘un

Mehr infos: http://www.ritterturnier.de/

 

 

 

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“Ich hätte gern ein Glace.”

…. sagt ein Schweizer am Strand. Und ein Deutscher, möchte er auch “ein Glace”? Wir lösen das Rätsel weiter unten.

Eis by Fotalia

Kennen Sie schon das Variantenwörterbuch des Deutschen?
Die Österreicher sprechen ein anderes Hochdeutsch als die Deutschen. Wer schon einmal das Land besucht hat, hat es sicher gehört! In der Schweiz sprechen und schreiben wir Schweizer-Hochdeutsch. Sogar in der NZZ findet man viele Helvetismen. Helvetismen sind Wörter, die zwar Hochdeutsch sind, aber nur in der Schweiz verwendet werden. Sie stehen im Duden – ein Zeichen, dass sie offiziell zur Deutschen Sprache gehören.

Es gibt ein Wörterbuch, das die Varianten von regional unterschiedlichen Wörter im Deutschen Sprachraum auflistet. Jedes Wort kommt in diesem Buch mehrmals vor.

Viele Wörter sind 3x in diesem Buch. Einmal in der Deutschen Version, einmal der Helvetismus und auch in der Version, wie es die Österreicher sagen (Austriazismus). Hier ein Beispiel.
Der schmale Weg neben der Strasse, worauf die Fussgänger gehen, nennte man:

  • Bürgersteig (Deutsch)
  • Gehsteig (Österreich und Süddeutschland)
  • Trottoir (Schweiz)

Weil jede Bedeutung 3x drin steht ist das Variantenwörterbuch des Deutschen auch ziemlich dick.

Das Variantenwörterbuch ist für mich ein Zeichen der Toleranz. Regionale Varietäten sind nicht nur erlaubt, oft sind sie auch erwünscht und wichtig. Und sie sind es Wert, dass man sie sammelt und in ein Wörterbuch schreibt.

Also, was sagt der Deutsche am Strand, wenn er Lust auf etwas Eiskaltes hat?
“Ich bekomme ein Eis!” Merken Sie es? Nicht nur das Wort für die kalte Erfrischung ist anderes.

 

 

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Sprachenstreit beendet – Frühfranzösisch künftig schon im Kindergarten

Foto: Rob Rhyne, flickr cc

Foto: Rob Rhyne, flickr cc

Die Frage nach dem Fremdsprachenunterricht in Primarschulen spaltet die Nation: einige Kantone wollten den Französischunterricht in Primarschulen abschaffen. In der Sekundarstufe sollte der Unterricht nur fakultativ sein. Diese Thematik hatte zu landesweiten Protesten und Debatten geführt.

Deshalb ergreift nun der Bund die Initiative: Bald sollen Kinder in der gesamten Schweiz schon im Kindergarten eine weitere Landessprache lernen. Muttersprachliche Erzieher sorgen für authentische Immersion auf Französisch, Deutsch oder Italienisch.

Die praktische Implementierung ist genial einfach: Erzieher aus der Romandie arbeiten in der Deutschschweiz; Erzieher aus der Deutschschweiz arbeiten in der Romandie.

Der Bund will in den kommenden Wochen eine landesweite Marketingkampagne lancieren, in allen grossen Schweizer Zeitungen, auf Plakaten, in TV, Radio und Internet.

Ein Sprecher der Helvetischen Kommission der kantonalen Erziehungsdirektoren (HKE) kommentiert die neue Strategie des Bundes:

„Eine Landessprache ist nicht irgendeine Fremdsprache. Es kann nicht sein, dass  Schweizer aus dem Waadtland und aus Bern in Zukunft gar nicht oder nur auf Englisch miteinander sprechen können! Diese Tendenz müssen wir sofort stoppen. Deshalb wird künftig die bilinguale Erziehung ab 4 Jahren obligatorisch.“

Das bilinguale Bildungskonzept wird in den Primar- und Sekundarschulen weitergeführt. Auch hier setzt man auf flexible Arbeitsmigration von muttersprachlichen Lehrern.

Die HKE ist von dem neuen Konzept überzeugt:

„Unser Land ist traditionell mehrsprachig. Dieser einmalige kulturelle Reichtum muss unbedingt für die Zukunft erhalten bleiben. Die bilinguale Bildung ist der optimale Weg, um dieses Ziel zu erreichen.“

Das bilinguale Bildungskonzept ist geplant für das kommende Schuljahr 2016/2017. Die neue Regelung tritt zum 31. Juni in Kraft.

Worterklärungen:

  • Streit m. – Debatte, Kontroverse
  • Frühfranzösisch n. – Französisch in der Primarschule
  • Unterricht m. – in der Schule lernen die Schüler im Unterricht: Mathematik, Biologie, Deutsch, Französisch…
  • spalten – dividieren
  • abschaffen – das gibt es nicht mehr
  • sorgen für – machen, dass…
  • man setzt auf … – man glaubt, dass … der richtige Weg ist
  • überzeugt – ich glaube daran
  • erhalten – konservieren; etwas bleibt so, wie es ist
  • in Kraft treten – die Regelung ist offiziell und obligatorisch

P.S. Wie viele Tage hat der Juni? 😉

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Lern-Motivation – 5 Ideen für Ihr eigenes Deutschbuch

Foto: Ramiro Ramirez, flickr

Foto: Ramiro Ramirez, flickr

Sie lernen seit drei (zwei, fünf…) Jahren Deutsch. Zuerst war Ihre Motivation hoch. Das Deutschlernen hat Ihnen Spass gemacht. Doch im Moment sind Sie nicht sehr motiviert: Die Luft ist raus.

Eine spannende Lektüre oder humorvolle Deutschaufgaben könnten Sie wieder neu fürs Deutschlernen begeistern. Aber in Ihren Materialien können Sie gerade nichts Inspirierendes finden.

Dann werden Sie doch einfach selbst kreativ: Schreiben Sie Ihr eigenes Deutschbuch!

Jetzt denken Sie vielleicht: „Ein Deutschbuch schreiben? Aber dafür ist mein Deutsch nicht gut genug…“

Lassen Sie sich von diesen Gedanken nicht irritieren! Es geht nicht darum, ein Buch in perfektem Deutsch zu schreiben. Es geht darum, dass Sie Freude daran haben, die deutsche Sprache frei und kreativ zu gebrauchen.

Fangen Sie klein an. Sie müssen keine Enzyklopädie schreiben. Es ist total ok, wenn Ihr „Buch“ nur drei, fünf, oder auch zehn Seiten hat.

Wenn Sie mögen, zeigen Sie Ihre Texte Ihrer Deutschlehrerin. Sie wird elementare Fehler korrigieren und Ihnen neue Inspirationen geben für literarische Projekte. Aber vor allem wird sie es toll finden, dass Sie so kreativ sind – und das motiviert noch mehr!

Hier sind fünf Ideen für Ihr persönliches Deutschbuch:

1. Deutsche Grammatik: Die trennbaren Verben sind für Sie eine „harte Nuss“? Mit den Reflexivpronomen tun Sie sich schwer? Erklären Sie die Grammatikthemen, die Ihnen am schwersten fallen, für andere Deutschlerner – danach sind Sie ein Experte für das Thema!

2. Übungsaufgaben: Die Aufgaben in Ihrem Übungsbuch sind langweilig? Schreiben Sie eigene Aufgaben: witzig, fantasievoll, spannend – so, wie es Ihnen am besten gefällt.

3. Roman: Sie lieben historische Romane, amerikanische Spionagethriller, oder…? Dann beginnen Sie heute Ihre eigene Kurzgeschichte!

4. Poesie: Dichten auf Deutsch ist gar nicht schwer!  Hier lesen Sie, wie Sie spontan ein wunderschönes “Elfchen” schreiben.

5. Reisebericht: Was war Ihr eindrucksvollstes Reiseerlebnis? Das Wochenende in Paris? Die Expedition in die marokkanische Sahara? Ein Jahr Working Holiday in Westaustralien? Erleben Sie die schönen Momente noch einmal, wenn Sie darüber schreiben – auf Deutsch!

Worterklärungen:

  • die Luft ist raus – Redewendung: etwas ist nicht mehr so gut wie früher
  • spannend – Der schwedische Krimi, den ich gerade lese, ist so spannend: Ich habe letzte Nacht bis zwei Uhr gelesen!
  • sich begeistern – eine Passion für etwas haben
  • gebrauchen – nutzen, benutzen
  • klein anfangen – sich ein realistisches Ziel setzen
  • eine harte Nuss – etwas ist sehr schwierig
  • sich schwertun mit etwas – man hat Probleme damit
  • witzig – zum Lachen

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“Sprachbad” im Beruf – 5 Tipps zur Immersion

Foto: Joe Shlabotnik, flickr creative commons

Foto: Joe Shlabotnik, flickr creative commons

Egal ob wir eine Sprache, eine Sportart oder einen Beruf lernen: Theorie ist wichtig, aber erst die Praxis macht uns zu Könnern.

1700 Schüler der Kantone Bern und Wallis wissen das auch – sie haben dieses Jahr wieder profitiert vom Austauschprogramm „2 langues – 1 Ziel“. Neun Tage verbringen die Schüler erst in der Walliser, und dann in der Berner Familie. Nach dem Austausch sind die Kinder selbstbewusster und können besser in der Fremdsprache kommunizieren.

Leider gibt es kein Austauschprogramm für Berufstätige. Wir müssen selbst aktiv werden, um eine Fremdsprache nicht nur in der Theorie zu lernen, sondern komplett in sie „einzutauchen“.

Hier sind fünf Ideen zur Immersion im Berufsleben:

1. Der neue Kollege aus Zürich trinkt nach der Mittagspause seinen Espresso oft alleine. Laden Sie ihn doch mal zum gemeinsamen Mittagessen ein – auf Deutsch!

2. Der Chef plant gerade den nächsten Betriebsausflug. Schlagen Sie vor, dieses Jahr die Dependance in der Deutschschweiz zu besuchen – und vielleicht ein gemeinsames Picknick mit den Kollegen von dort zu machen.

3. Der Kollege aus Hamburg schwärmt von seinem letzten Segeltörn auf der Ostsee. Sie segeln gerne Regatten auf dem Genfersee? Zeigen Sie ihm, wie spannend das Segeln auf dem Leman sein kann – und üben Sie gemeinsam Deutsch-Französisches Segelvokabular.

4. Ihr Chef hält nächsten Monat ein Referat auf einer Tagung in Luzern – auf Deutsch. Bieten Sie ihm Ihre Hilfe an für die PowerPoint-Präsentation. Und mit ein bisschen Glück… nimmt er Sie mit!

5. In den internen Stellenausschreibungen Ihrer Firma ist eine Annonce, auf die Ihr Profil perfekt passt – aber die Stelle ist in Bern, auf Deutsch. Sie sind nicht ortsgebunden und haben Lust auf eine neue Stadt? Wagen Sie es. Bewerben Sie sich!

Sprechen Sie Deutsch in Ihrem Beruf? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Hat sich Ihr Deutsch verbessert? Erzählen Sie in der Deutschstunde oder schreiben Sie uns auch gerne einen Kommentar.

Worterklärungen:

  • Sprachbad n. – Immersion. Man nimmt ein „Bad“ in der Sprache.
  • Könner m. – Man kann etwas sehr gut.
  • selbstbewusst – Ich weiss, wer ich bin und was ich gut kann.
  • Berufstätige/r – Jemand, der arbeitet.
  • Betriebsausflug m. – An einem Tag im Jahr macht der Chef mit allen Kollegen einen Ausflug, z.B. eine Kreuzfahrt auf dem Leman, Wandern zu den Rochers de Naye etc.
  • Segeln n. – Wenn der Wind gut steht, finden auf dem Genfersee oft Segelregatten statt.
  • spannend – Ich lese gerade einen schwedischen Krimi. Das Buch ist sehr spannend!
  • Stellenausschreibung f. – Annonce für eine Arbeitsstelle, einen Job.
  • ortsgebunden – Ich will in Vevey bleiben. Ich habe eine Wohnung gekauft und meine Kinder gehen hier zur Schule.
  • wagen – Es ist ein Risiko. Aber ich werde es trotzdem wagen!

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