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Was treibt mich an? – 5 Tipps für mehr Motivation beim Lernen

Lern Motivation

Macht wach – und motiviert für die nächste Lektion

Fällt es Ihnen auch manchmal schwer, sich zum Lernen zu motivieren? Sie schieben das Lernen vor sich her. Statt sich hinzusetzen und eine Lektion aus dem Übungsbuch zu machen, bügeln Sie Ihre Hemden. Statt Deutschvokabeln zu lernen, putzen Sie die Fenster.

Wenn uns die Motivation zum Lernen fehlt, finden wir tausend Ausreden, um nicht lernen zu müssen – und fühlen uns dabei meistens gar nicht gut.

Jeder braucht hin und wieder eine frische Portion Motivation. Aber wie können wir unsere Motivation wecken? Hier sind 5 Tipps:

1. Finden Sie heraus, was Sie besonders motiviert. Was ist Ihre Passion? Bei welcher Aktivität vergessen Sie die Welt um sich herum? Worin sind Sie richtig gut? Schreiben Sie Ihre Top-5 Aktivitäten bzw. Stärken auf.

2. Gibt es auch beim Deutschlernen Aspekte, bei denen Sie in Ihrem Element sind? z.B. beim Dialog üben mit einem Partner, oder wenn Sie auf Deutsch einen Brief schreiben, oder beim Hören von Audioclips etc. Notieren Sie Ihre Favoriten.

3. Belohnen Sie sich. Wenn Sie eine Grammatik-Lektion gemacht haben, gönnen Sie sich eine Tasse Kaffee oder eine Episode Ihrer Lieblingsserie. Sie können sich aber auch mit einer der Aktivitäten belohnen, die Sie lieben, z.B.: „Wenn ich fünf Grammatik-Übungen gemacht habe, höre ich einen Clip Deutsche-Welle-Nachrichten.“ oder „Wenn ich zehn Vokabelkärtchen geübt habe, treffe ich mich mit meinem Tandem-Partner zum deutsch-französischen Smalltalk in meinem Lieblingscafé!“

4. Visualisieren Sie Ihren Lern-Prozess und das positive Gefühl, wenn Sie eine Lektion geschafft haben. Stellen Sie sich vor, wie Sie sich diszipliniert zu einer festen Zeit an Ihren Küchentisch setzen und Deutschvokabeln üben. Stellen Sie sich vor, wie stolz Sie sind, wenn Sie die ersten zehn Kärtchen beherrschen und weglegen können! Die Technik des Visualisierens kann gut helfen, aus kleineren Motivationstiefs schnell wieder herauszukommen.

5. Sie haben nun eine gute Idee davon, was Sie motiviert und wann Sie motiviert sind. Integrieren Sie diese Motivatoren so oft wie möglich in Ihren Deutsch-Lernalltag – um dynamischer und mit mehr Spass zu lernen. Viel Erfolg!

Worterklärungen:

  • antreiben – Der Motor treibt das Auto an.
  • vor sich herschieben – eine Sache, die wir nicht gerne tun, immer weiter in die Zukunft verschieben.
  • Ausrede f. – Argument, weshalb man etwas nicht tun kann
  • hin und wieder – manchmal
  • sich etwas gönnen – sich etwas Gutes tun
  • schaffen – hier: ein Ziel erreichen
  • stolz – Ich bin stolz, weil ich etwas gut kann. Ich freue mich darüber!
  • beherrschen – etwas perfekt können
  • Motivationstief n. – wenn ich keine Motivation habe
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“Ich hätte gern ein Glace.”

…. sagt ein Schweizer am Strand. Und ein Deutscher, möchte er auch “ein Glace”? Wir lösen das Rätsel weiter unten.

Eis by Fotalia

Kennen Sie schon das Variantenwörterbuch des Deutschen?
Die Österreicher sprechen ein anderes Hochdeutsch als die Deutschen. Wer schon einmal das Land besucht hat, hat es sicher gehört! In der Schweiz sprechen und schreiben wir Schweizer-Hochdeutsch. Sogar in der NZZ findet man viele Helvetismen. Helvetismen sind Wörter, die zwar Hochdeutsch sind, aber nur in der Schweiz verwendet werden. Sie stehen im Duden – ein Zeichen, dass sie offiziell zur Deutschen Sprache gehören.

Es gibt ein Wörterbuch, das die Varianten von regional unterschiedlichen Wörter im Deutschen Sprachraum auflistet. Jedes Wort kommt in diesem Buch mehrmals vor.

Viele Wörter sind 3x in diesem Buch. Einmal in der Deutschen Version, einmal der Helvetismus und auch in der Version, wie es die Österreicher sagen (Austriazismus). Hier ein Beispiel.
Der schmale Weg neben der Strasse, worauf die Fussgänger gehen, nennte man:

  • Bürgersteig (Deutsch)
  • Gehsteig (Österreich und Süddeutschland)
  • Trottoir (Schweiz)

Weil jede Bedeutung 3x drin steht ist das Variantenwörterbuch des Deutschen auch ziemlich dick.

Das Variantenwörterbuch ist für mich ein Zeichen der Toleranz. Regionale Varietäten sind nicht nur erlaubt, oft sind sie auch erwünscht und wichtig. Und sie sind es Wert, dass man sie sammelt und in ein Wörterbuch schreibt.

Also, was sagt der Deutsche am Strand, wenn er Lust auf etwas Eiskaltes hat?
“Ich bekomme ein Eis!” Merken Sie es? Nicht nur das Wort für die kalte Erfrischung ist anderes.

 

 

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Deutsch lernen mit Kindle und Audible

„Max Frisch im Original lesen – ein Traum! Leider ist dafür mein Deutsch nicht gut genug…“

Haben Sie so etwas auch schon öfter gedacht? Kein Wunder… Denn bisher war es sehr mühsam, ein fremdsprachiges Buch zu lesen. Das Wörterbuch lag immer mit auf dem Tisch. Ständig mussten wir ein Wort nachschlagen.

Aber so macht Lesen keinen Spass! Bald haben wir das Buch weggelegt und – wenn uns die Geschichte wirklich interessiert hat – die übersetzte Version gekauft.

Doch dank E-Book-Readern wie Kindle ist es heute möglich, unkompliziert fremdsprachige Bücher zu lesen – auch ohne perfekte Sprachkenntnisse.

 

„Aber ich verstehe doch trotzdem nicht alle Wörter!“

Kein Problem: Wenn Sie ein Wort markieren, zeigt das integrierte Wörterbuch die Definition des Wortes auf dem Display.

Kindle App Wörterbuch

Falls Sie das Wort trotzdem nicht verstehen: Mit einem Klick öffnet sich Google und übersetzt das Wort. Ein Klick zurück – und Sie sind wieder in Ihrem E-Book!

Kindle App Übersetzer

 

Mit der Whispersync-Funktion kann man Bücher synchron mit Kindle lesen und als Audible-Hörbuch hören. Wir können einfach zwischen Lesen und Hören wechseln – oder wir lesen und hören das Buch parallel (siehe auch Video unten).

Dies verstärkt den Lern-Effekt: Wenn wir parallel lesen und hören, wird unser Gehirn doppelt stimuliert – so lernen wir effektiver.

Gleichzeitig verbessern wir unsere Aussprache, weil wir beim Lesen den Text von einem Muttersprachler hören. Leider ist die Auswahl der kompatiblen Bücher auf deutsch aktuell noch sehr begrenzt. Das wird sich aber hoffentlich bald ändern!

Sie möchten am liebsten sofort mit einem E-Book beginnen? So funktioniert es in 5 Schritten:

1. Wählen Sie im amazon Kindle-Shop ein E-Book, das Sie gerne lesen möchten. Wenn Sie das Buch auch hören wollen, achten Sie darauf, dass das Buch auch als Whispersync-Version existiert, z.B. „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm, “Homo Faber” von Max Frisch, “Siddharta” von Hermann Hesse etc.

Kindle Shop Schimmelreiter

2. Laden Sie das E-Book auf Ihren Kindle oder auf die Kindle App auf Ihrem iPhone/Smartphone.

3. Laden Sie ebenfalls das Audible-Hörbuch herunter. Falls Sie die App neu installieren: Audible können Sie für 30 Tage gratis testen.

4. Öffnen Sie das E-Book, markieren Sie ein Wort und aktivieren Sie das Wörterbuch für Deutsch.

5. Und nun: Viel Spass beim Lesen (und Hören)!

Tipp: Sie mögen klassische Literatur? amazon bietet viele Literatur-Klassiker gratis als E-Book an – einige gibt es auch in Kombination mit Hörbuch.

Worterklärungen:

  • mühsam – viel Arbeit
  • ständig – sehr oft
  • nachschlagen – in einem Wörterbuch nach einem Wort schauen
  • doppelt – zweimal
  • gleichzeitig – simultan
  • begrenzt – limitiert
  • auf etwas achten – genau hinschauen

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Deutsch am Meer – 5 unterhaltsame Tipps für Ferien in Norddeutschland

Deutsch am Meer

Strand auf Sylt

Mitte Mai – der Frühling ist da! Alles blüht und grünt; oft ist es schon sommerlich warm. Wir verbringen wieder mehr Zeit im Freien – und träumen von unseren Sommerferien.

Sie haben Lust auf „frischen Wind“ in den Ferien? Sie würden aber auch gerne etwas für Ihre Deutschkenntnisse tun? Wie wäre es dann mit einer Reise an die deutsche Nord- oder Ostseeküste?

Deutschlands Norden hat viel zu bieten: Im Westen die Nordseeküste mit der typischen flachen Landschaft mit Deichen und Schafen, dem Wattenmeer und den endlosen Sandstränden der Nordseeinseln wie z.B. Sylt oder Amrum.

Im Osten die idyllische Ostseeküste mit ihrer hügeligen Landschaft und der wild-romantischen Steilküste.

Wenn Sie mehr Trubel mögen, besuchen Sie die alten Hansestädte Lübeck oder Stralsund, oder erkunden Sie den Hamburger Hafen mit seinen grossen Containerschiffen.

Wenn Sie in Deutschland Ferien machen, können Sie ganz einfach etwas für Ihre Deutschkenntnisse tun. Hier sind fünf Tipps:

1. Sprechen Sie! Fragen Sie nach dem Weg, oder nach einem guten Restaurant. „Schnacken“ Sie mit der Verkäuferin in der Bäckerei, oder mit der alten Dame auf der Parkbank.

2. Bauen Sie kleine Lern-Lektionen in Ihren Ferienalltag ein, z.B. jeden Tag nach dem Frühstück eine halbe Stunde Deutsch üben. Lassen Sie deutsches Radio laufen oder schauen Sie abends eine Sendung im deutschen TV. „Baden“ Sie in der deutschen Sprache während Ihrer Ferien.

3. Sport macht Ihnen Spass? Machen Sie einen Kurs während der Ferien. An der Nord- und Ostsee gibt es viele Möglichkeiten für Wassersport, z.B. Surfen, Windsurfen oder Segeln.

4. Sie sind kulturell interessiert? Besuchen Sie Konzerte des Schleswig-Holstein Musikfestivals, die Kunstausstellung NordArt, oder die Kieler Woche – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

5. Sie sind ein Naturfreund? Machen Sie eine Wattwanderung an der Nordsee, oder beobachten Sie  Kraniche an der Ostseeküste.

Egal, welche Ihre Priorität ist in den Ferien: Wenn Sie aktiv werden, haben Sie viel Gelegenheit, Deutsch zu sprechen – und lernen ganz nebenbei neue Leute kennen!

Worterklärungen:

  • Zeit verbringen – das, was wir mit unserer Zeit machen
  • im Freien – draussen, nicht im Haus
  • Küste f. – am Meer
  • bieten – offerieren
  • flache Landschaft – keine Berge
  • Deich m. – artifizieller Wall, der vor dem Wasser einer Sturmflut schützen soll
  • Wattenmeer n. – spezielle Küstenlandschaft an der Nordsee
  • Hügel m. – kleiner Berg
  • Steilküste f. – spezielle Küstenlandschaft an der Ostsee
  • Trubel m. – viele Leute, Stadtleben
  • schnacken – norddeutsch mit jmd. sprechen
  • laufen lassen – hier: einschalten
  • Geschmack m. – hier: das, was einem gefällt

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Motivierter Lernen mit Augmented Reality (1)

Die Realität – ist das, was wir vor uns sehen, oder? Natürlich nicht! Nur weil wir etwas nicht sehen oder wissen, heisst das ja nicht, das es nicht existiert.

Genau darauf basiert das Prinzip der „Augmented Reality“ (AR). AR-Apps liefern uns Informationen, die wir normalerweise nicht parat haben, wenn wir ein Buch lesen oder durch eine fremde Stadt gehen.

Auf Reisen können wir mit dem Smartphone und der Google Übersetzer App Schilder in einer fremden Sprache scannen und haben sofort die Übersetzung auf dem Display. Oder wir machen mit dem Wikitude World Browser ein Foto von einer Sehenswürdigkeit und haben sofort alle Infos z.B. zum Schiefen Turm von Pisa oder zur Mona Lisa.

Auch Kinder sind fasziniert von AR-Apps. Sie lernen z.B. mit einer interaktiven Landkarte etwas über Geografie, Tiere und die Kultur eines Landes (siehe Video unten).

Und auch zum (Sprachen) Lernen bietet AR neue kreative Möglichkeiten:

Die Personen im Übungsbuch (z.B. von Hueber) werden dank AR lebendig. In kurzen Videoclips sehen wir ihnen in ihrem Alltag zu. Wir begleiten sie zum Einkaufen, in die Schule oder zur Arbeit. Anstatt ihre Dialoge nur zu lesen, hören wir sie sprechen!

AR hat viele positive Effekte: Wir sind motivierter beim Lernen. Das, was wir lernen, wird „greifbar“ und wir können es uns besser merken. So erweitert die „erweiterte Realität“ auch unseren Motivations-Horizont.

Doch man kann AR auch kritisch sehen: die Bilder, die wir normalerweise beim Lesen in unserer Imagination „malen“, werden uns jetzt fertig präsentiert. Alle Informationen sind sofort auf dem Handy verfügbar – wir müssen nicht mehr aktiv in einem Lexikon nachschauen oder jemanden fragen. Ja, AR macht uns interaktiv – aber nur noch mit dem Smartphone, nicht mit anderen Menschen.

Trotzdem hat AR viel Potential, mit dem wir effektiver und motivierter z.B. eine Fremdsprache lernen können.

Haben Sie schon Erfahrungen gemacht mit AR? Mit Wikitude oder der Übersetzer App? Finden Sie AR eine tolle Innovation oder sehen Sie es skeptisch? Wir sind gespannt auf Ihren Kommentar! 

Worterklärungen:

  • genau – exakt
  • liefern – geben
  • fremd – man kennt es nicht
  • auf Reisen – unterwegs in einer fremden Stadt, einem fremden Land
  • Schild n. – darauf steht etwas geschrieben
  • Sehenswürdigkeit f. – touristische Attraktion
  • Landkarte f. – darauf kann man alle Strassen, Städte, Flüsse etc. sehen
  • Möglichkeit f. – Option
  • erweitern – grösser machen
  • toll – (ugs.) sehr gut

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Gehirn-gerecht lernen mit der Birkenbihl-Methode

Foto: hellolapomme, flickr cc

Foto: hellolapomme, flickr cc

Vokabeln pauken und Grammatik üben… Wir alle kennen die „klassische“ Methode, um eine Sprache zu lernen. Leider ist sie mühsam, wenig effektiv und nicht sehr motivierend.

Doch es gibt zum Glück auch Alternativen, wie man eine Sprache lernen kann:

Die Birkenbihl-Methode funktioniert nach dem Prinzip, mit dem Kleinkinder ihre Muttersprache lernen. Diese hören erst einmal viele Monate passiv die Sprache, bis sie beginnen, Laute und Wörter zu imitieren.
Nach wenigen Jahren sprechen sie ihre Muttersprache perfekt und akzentfrei – ohne jemals Vokabeln oder Grammatik systematisch gelernt zu haben.

Kann das bei erwachsenen Lerner auch funktionieren? Auf jeden Fall ist es eine unterhaltsame  Methode und so können Sie es testen:

Die Birkenbihl-Methode funktioniert in vier Schritten:

1 De-kodieren. Jeder neue Text wird Wort für Wort übersetzt, „de-kodiert“. Das kann manchmal bizarr oder lustig klingen! Es geht aber nicht darum, eine „perfekte“ Übersetzung zu machen, sondern um die Charakteristika und Struktur der Fremdsprache zu verstehen.

2 Aktives Hören. Sie hören den Text in der Fremdsprache und lesen dabei die de-kodierte Version in Ihrer Muttersprache. Wiederholen Sie diesen Schritt so lange, bis Sie den Text ohne Übersetzung verstehen.

3 Passives Hören. Hören Sie den Text so oft wie möglich leise im Hintergrund, während Sie etwas ganz anderes machen, z.B. Kochen, einen Roman lesen oder einen Actionfilm schauen. Dabei lernt Ihr Unterbewusstsein korrekte Intonation, Grammatik und Wortschatz.

4 Aktivitäten. Je nachdem, was Ihr primäres Ziel ist (Sprechen, Lesen oder Schreiben) üben Sie jetzt die Sprache ganz bewusst. Mehr dazu finden Sie im Video unten.

Auch wenn die Birkenbihl-Methode besonders effektiv für Anfänger ist, können Sie auch als fortgeschrittener Deutsch-Lerner davon profitieren. Hier sind drei Tipps: 

1 Nutzen Sie Ihre Übungsbücher als Text-Material. De-kodieren Sie manuell die Texte der Lektionen. So gewinnen Sie ein neues, intuitives Verständnis für den Aufbau der deutschen Sprache.

2 Bitten Sie einen Muttersprachler, den sie kennen (Deutschlehrerin, Kollege, Freundin…), die Texte aus dem Übungsbuch laut vorzulesen und aufzuzeichnen. Diese Audiodatei können sie dann jederzeit aktiv oder passiv anhören.

3 Nutzen Sie die Audiodateien für Birkenbihl-Aktivitäten wie z.B. das Chor-Sprechen. Wenn es Ihr Ziel ist, flüssig und akzentfrei zu sprechen, sprechen Sie z.B. beim Chor-Sprechen mit Ihrem Audio-Text mit.

Natürlich ist auch die Birkenbihl-Methode kein Zaubermittel! Auch hier müssen sie aktiv sein und Zeit investieren. Aber durch den grossen Teil, den sie unbewusst lernen, kostet das Lernen weniger Zeit und ist effizienter und entspannter. Sie ist eine Alternative, die sich auszuprobieren lohnt.

Funktioniert es bei Ihnen? Lernen Sie gern mit dieser Methode? Sind Erfolge sichtbar?
Schreiben Sie mir einen Kommentar!

Worterklärungen:

  • pauken – ugs. viel lernen
  • mühsam – schwierig, anstrengend
  • Laut m. – Klang (einer Sprache)
  • Unterbewusstsein n. – wenn wir schlafen und träumen, ist unser Unterbewusstsein aktiv
  • aufzeichnen – mit dem Dictaphon können wir unsere Sprache aufzeichnen.
  • Zaubermittel n. – Asterix trinkt manchmal einen Zaubertrank, damit er magische Kräfte hat.
  • ausprobieren – etwas neues testen
  • es lohnt sich – Die neue Methode hat funktioniert! Es hat sich gelohnt, sie auszuprobieren.

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Lern-Motivation: Besser lernen mit Routine

Foto: Per Gosche, flickr cc

Foto: Per Gosche, flickr cc

Die Motivation ist wie eine launische Diva: Sie ist voller Enthusiasmus, wenn wir mit einem neuen Lern-Thema beginnen.

Aber wenn wir für ein Examen pauken oder für lange Zeit kontinuierlich lernen müssen, sinkt unsere Motivation in den Keller.

Wir denken uns eine Ausrede nach der anderen aus: „Heute kann ich kein Deutsch üben, weil ich Kopfschmerzen habe / die Nachbarn eine Party feiern / ich noch ein Geschenk für Annas Geburtstag kaufen muss…”

Doch mit festen Routinen fällt es Ihnen leichter, regelmässig zu lernen, auch wenn Sie mal keine Lust haben.

Hier sind fünf Tipps für Ihre persönlichen Lern-Routinen:

1 Lernen Sie immer zur gleichen Zeit. Wenn Sie berufstätig sind, lernen Sie vielleicht am liebsten am frühen Morgen. Vielleicht finden Sie es aber auch entspannter, abends zu lernen. Egal, welcher Chronotyp Sie sind – wählen Sie Ihre Lern-Zeit so, wie es für Ihren Biorhythmus optimal ist.

2 Lernen Sie immer am gleichen Ort. Sie finden die internationale Atmosphäre bei Starbucks inspirierend? Oder lernen Sie am effektivsten zu Hause an Ihrem Küchentisch? Finden Sie den Ort, der am besten für Sie funktioniert: das kann ein Café sein, die Bibliothek oder Ihre Wohnung – Hauptsache, Sie fühlen sich dort wohl und können sich gut konzentrieren!

3 Erfinden Sie Rituale für Ihre Lern-Zeit. Am Anfang einer Lern-Lektion können Sie z.B. eine Tasse Kaffee kochen, ein bestimmtes Lied hören, einen Hut aufsetzen… Und wenn die Lern-Zeit vorbei ist: fünf Minuten meditieren, das Fenster öffnen, andere Kleidung anziehen…

4 Machen Sie Pausen. Wenn Sie eine Stunde Deutsch üben, machen Sie nach dreissig Minuten fünf Minuten Pause. Gehen Sie ein paar Schritte hin und her, schauen Sie aus dem Fenster, lesen Sie ein inspirierendes Zitat – und weiter geht’s mit neuer Energie.

5 Belohnen Sie sich. Motivieren Sie sich für Ihre Lern-Zeit mit etwas, das Sie gerne tun: „Wenn ich heute eine Lektion Deutsch geübt habe, fahre ich eine Runde mit dem Velo / gehe ich bei meinem Lieblings-Italiener essen / schaue ich den neuen Film von Woody Allen …”

Worterklärungen:

  • launisch – Meine Katze ist sehr launisch. Manchmal springt sie mir auf den Schoss und möchte gestreichelt werden – doch im nächsten Moment kratzt sie mich!
  • begeistert – enthusiastisch
  • pauken – ugs. viel lernen
  • in den Keller sinken – ugs. etwas geht nach unten
  • Ausrede f. – man will etwas nicht tun und findet Argumente, warum man es nicht tun kann
  • berufstätig sein – arbeiten
  • Hauptsache f. – es ist am wichtigsten
  • erfinden – sich etwas neues ausdenken

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