Archive for category International

Lernen to Talk – Sprechen ist alles

Es braucht Zeit, um eine neue Sprache zu lernen. Man braucht Geduld und viel Motivation. Manchmal hat man das Gefühl, überhaupt nicht voran zu kommen. Man sagt (oder denkt) Sätze wie:

“Warum gibt es keine Software, um die Sprache einfach in meinem Gehirn zu installieren?”

“Mir fehlt wohl das Sprachen-Gen.”

“Ich glaub’, das lerne ich nie…”

Dann traut man sich endlich mal, die Fremdsprache im Alltag zu sprechen – und das Gegenüber versteht nicht, was man sagen will. Dabei hatte man so lange geübt!

Kommt Ihnen irgendwas davon bekannt vor? Genau. Ein kleiner Trost (oder ein grosser): Sie sind nicht allein. Und dank Internet, Handy & Co. gibt es heute ganz viele Helferlein, um das Sprachenlernen ein bisschen einfacher – und lustiger – zu machen.

Denn ein ganz wichtiger Punkt dabei ist die Motivation. Welche Gründe Sie auch haben, eine Fremdsprache zu lernen (Beruf, Schule, Studium, Auslandsaufenthalt…) – ohne Spass an der Sache ist es sehr viel schwieriger, dabei Erfolg zu haben.

Mickey Mangan ist Amerikaner und hatte das Ziel, in einem Jahr Deutsch zu lernen. Er ging nach Deutschland und besuchte einige Wochen einen Sprachkurs. Danach reiste er im Land herum, wohnte mal hier, mal dort – und sprach die ganze Zeit viel mit Deutschen, die er spontan auf der Strasse traf. Fehler hin, Fehler her.

Er hat die Konversationen mit einer Digitalkamera gefilmt und die ziemlich witzigen Ergebnisse ins Netz gestellt: Viel Spass mit der “Lernen to Talk Show”!

Worterklärungen:

  • Gehirn n. – das, was man im Kopf hat
  • sich trauen – Mut haben, etwas zu tun
  • Gegenüber n. – hier: die Person, mit der man spricht
  • Auslandsaufenthalt m. – man verbringt einige Zeit im Ausland
  • ..hin, …her – ob so oder so: es ist egal
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Die Muttersprache – Ein Stück Heimat

Sie gibt uns ein Gefühl der Vertrautheit, sie ist ein Stück Heimat in der Fremde, sie ist Teil unserer Identität – die Muttersprache. Der Begriff “Muttersprache” sagt schon vieles: Wir kennen diese Sprache von klein auf; unsere Mutter hat uns in dieser Sprache Schlaflieder gesungen; die ersten Worte, die wir sprachen, waren in dieser Sprache.

Die Schweiz ist schon immer ein multikulturelles Land. Man spricht hier viele Sprachen: Schweizerdeutsch mit Hunderten verschiedenen Dialekten, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch – plus die Sprachen der Einwanderer: (Hoch-)Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Serbisch, Türkisch, Griechisch…

Grafik: wikipedia, Marco Zanoli

Grafik: wikipedia, Marco Zanoli

Viele Kinder in der Schweiz wachsen deshalb von Anfang an zweisprachig auf. Oft haben sie Eltern aus verschiedenen Kulturen, Mutter und Vater sprechen zwei Sprachen mit ihnen. Sie haben also eine Muttersprache und eine “Vatersprache”. Aber auch die Deutschschweizer Kinder wachsen zweisprachig auf: Zu Hause sprechen sie Mundart, aber in der Schule im Unterricht müssen sie Hochdeutsch sprechen.

Es ist essentiell für die eigene Identität, dass die Muttersprache akzeptiert und geschätzt wird. Darum ist es wichtig, die Muttersprache von Kindern zu fördern, im Kindergarten und in der Schule. Denn wenn sie ihre Muttersprache beherrschen und gerne sprechen, fällt es ihnen auch leichter, eine zweite und noch mehr Sprachen zu lernen.

Später lernen wir meistens weitere Fremdsprachen, am Gymnasium, im Studium oder für den Beruf. Aber selbst wenn wir eine Fremdsprache gut beherrschen, weil wir lange Zeit im Ausland gelebt haben oder immer noch dort leben: Unsere Muttersprache bleibt immer unsere erste Sprache, die Sprache des Gefühls, die Sprache des kleinen Kindes in uns.

Links zum Thema:

“Muttersprache hoch im Kurs” – Deutsche Welle, 21.02.2012

“Muttersprache braucht Wertschätzung” – NZZ, 21.02.2012

Inspiration für die nächste Deutschstunde:

1. Was ist Ihre Muttersprache? Welche Beziehung haben Sie zu ihr (gerne mögen, ambivalent, selten sprechen…)? 

2. Welche Sprachen sprechen / lernen Sie? Wie geht es Ihnen, wenn Sie (im Ausland) diese Sprachen sprechen?

Diskutieren Sie in der Stunde. Wir freuen uns auch sehr über Kommentare!

Worterklärungen:

  • Vertrautheit f. – wir kennen etwas sehr gut, wir fühlen uns wohl damit
  • Heimat f. – hier bin ich zu Hause
  • die Fremde f. – hier: Ausland, fremdes Land
  • von klein auf – seit der frühen Kindheit
  • Schlaflied n. – ein Lied zum Einschlafen für kleine Kinder
  • Mundart f. – Dialekt
  • schätzen, geschätzt – hier: etwas gut finden
  • geschätzt wird – Passiv
  • fördern – Lea kann gut tanzen. Ihre Eltern fördern dieses Talent: Lea geht in eine Tanzschule.
  • beherrschen – hier: eine Sprache perfekt sprechen
  • weitere – noch mehr

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Wenn Essen im Müll landet…(II)

Ein grosser Teil der Lebensmittel, die im Müll landen, kommen aus dem Detailhandel. Supermärkte werfen komplette Packungen weg, auch wenn nur ein Teil davon kaputt oder verdorben ist: Obst, Gemüse, Getränke, Waschmittel.

Viele Menschen, besonders jüngere Leute, finden das absurd. Aus Protest gegen diese Verschwendung ist eine Bewegung entstanden, die aus den USA nach Europa kam: “Mülltaucher” gehen in den Müllcontainern der Supermärkte “gratis einkaufen”.

Dieses “Containern” ist nur dann legal, wenn die Container auf der Strasse stehen. Stehen sie auf dem Areal des Supermarktes, ist es nicht erlaubt, dort Müll herauszuholen. Manche Supermärkte schliessen auch ihre Container ab, damit  dort niemand “einkauft”.

Die “Mülltaucher” sagen, dass sie sich natürlich Lebensmittel im Supermarkt kaufen könnten. Sie suchen nur aus Protest gegen das System in den Containern nach Essen. Trotzdem bleibt es eine Methode für Grossstadt-Guerrilleros – denn nicht jeder findet es toll, nachts im Müll zu wühlen.

Alternativ zum Wegwerfen versuchen Supermärkte wie Migros oder Coop, die Produkte, die sie nicht mehr verkaufen können, an soziale Projekte zu spenden, wie z.B. die “Schweizer Tafel”. Dort können Menschen mit wenig Geld sehr günstig einkaufen – ganz legal.

  • verdorben – hier: Lebensmittel, die man nicht mehr essen kann
  • Getränk n. – etwas zum Trinken
  • Verschwendung f. – Ich habe mehr eingekauft, als ich essen kann. Wenn das Essen dann verdorben ist, werfe ich es weg. Was für eine Verschwendung!
  • Bewegung f. – hier: soziale Bewegung, Initiative
  • Taucher m. – Im Genfersee kann man bis 310 m tief tauchen.
  • erlaubt – man darf etwas tun
  • spenden – schenken
  • günstig – nicht teuer

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Wenn Essen im Müll landet…(I)

Wir leben im Überfluss: Jedes Jahr landen weltweit etwa 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel im Müll, ein Drittel der globalen Lebensmittelproduktion. Allein die Schweizer werfen pro Jahr 1 Million Tonnen Lebensmittel weg. Erschreckende Zahlen.

Aber man kennt das ja: viel eingekauft, und dann doch keine Zeit gehabt zum Kochen. Stress im Job, schnell ins Restaurant, die spontane Einladung zum Essen bei Freunden.

Und wenn man dann endlich doch Zeit und Lust hat, zu Hause zu kochen, stellt man fest, dass das Gemüse, die Crème Fraîche und der Salat nicht mehr gut sind – und wirft sie weg.

Die meisten Menschen tun das nicht gerne. Eine deutsche Studie hat gezeigt, dass zwei Drittel der befragten Personen ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie Essen wegwerfen. Aber was soll man machen, wenn die Lebensmittel verdorben sind?

Prävention ist die Devise: weniger einkaufen, oder selbst spontan Freunde zum Essen einladen, wenn man zuviel eingekauft hat. Statt den Pizzaservice anzurufen, lieber selbst zusammen eine Pizza backen – z.B. eine kreative Quattro Stagioni mit allen Zutaten, die man gerade im Haus hat.

Der WWF Schweiz hat eine schöne Animation zum Thema auf seiner Webseite. Einfach auf die Grafik klicken!

Grafik WWF

Worterklärungen

  • Überfluss m. – zu viel haben
  • Lebensmittel n. – Essen: Brot, Käse, Obst, Gemüse, Fisch…
  • im Müll landen – Ich werfe etwas weg. Es landet im Müll.
  • erschreckend – ein kleiner Schock
  • feststellen – Sehen und verstehen.
  • schlechtes Gewissen – Ich habe etwas Dummes getan. Danach habe ich ein schlechtes Gewissen.
  • verdorben – hier: Lebensmittel, die man nicht mehr essen kann
  • Zutat f. – Zutaten für eine Pizza: Mehl, Wasser, Öl, Hefe, Tomaten, Käse, Oregano…

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Sommerzeit, Winterzeit – alles ganz normal?

Uhr vorstellen auf Sommerzeit

Uhr vorstellen auf Sommerzeit

Jedes Jahr Ende März beginnt die Sommerzeit. Dann stellen die Cafés ihre Tische und Stühle raus. Ende Oktober stellt das Personal in den Cafés und Restaurants die Stühle und Tische wieder rein – die Winterzeit (oder Normalzeit) beginnt.

Natürlich kann man heute in vielen Cafés in Lausanne auch über die Saison hinaus draussen sitzen. Warme Decken und Heizstrahler machen es möglich. Leider gilt diese Flexibilität aber nicht für die Zeitumstellung.

Eigentlich hatte die Schweiz 1978 in einer Volksabstimmung gegen die Sommerzeit gestimmt. Aber weil ab 1980 alle anderen Länder in Europa auf Sommerzeit liefen, war die Schweiz isoliert wie eine Insel, die noch auf Normalzeit lief.

Ein Problem dabei waren z.B. die Züge, die zwischen Frankreich, Deutschland oder Italien und der Schweiz fuhren. Wegen der unterschiedlichen Zeitzonen kam es zu Verspätungen und Chaos in den Fahrplänen. Deshalb gilt seit 1981 auch in der Schweiz die Umstellung von Normal- auf Sommerzeit.

Die Idee der Sommerzeit basiert darauf, Energie zu sparen. In der Sommerzeit ist es abends eine Stunde länger hell, und man muss erst später das Licht anschalten. Der energiesparende Effekt ist aber umstritten.

Ausserdem haben viele Menschen Probleme mit der Zeitumstellung. Besonders bei der Umstellung auf die Sommerzeit dauert es länger, bis der Körper sich an den neuen Tages- und Nachtrhythmus gewöhnt. Es passieren auch mehr Unfälle auf der Strasse kurz nach der Zeitumstellung.

Ein grosser Teil der Welt praktiziert keine Zeitumstellung – und spart dadurch Zeit, Energie und Nerven! Also: warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

Quelle: Wikipedia, Paul Eggert

Quelle: Wikipedia, Paul Eggert

P.S. Sie können sich nie merken, wann die Uhr vor oder zurück gestellt wird? Dann denken Sie einfach an das Café vom Anfang: Frühling – Stühle vor die Tür, Herbst – Stühle zurück ins Haus.

Inspiration für die nächste Deutschstunde:

Sommerzeit, Winterzeit, Normalzeit – gut, schlecht, oder egal? Diskutieren Sie die Vor- und Nachteile.

Worterklärungen 

  • Heizstrahler m. – Heizung für draussen
  • Zeitumstellung f. – Zweimal im Jahr wird die Zeit umgestellt, im März auf Sommerzeit, im Oktober wieder auf Normalzeit.
  • eigentlich – tatsächlich, wahr
  • Volksabstimmung f. – in der direkten Demokratie der Schweiz gibt es oft Volksabstimmungen über diverse Themen, z.B. über 6 Wochen Ferien
  • fuhren (Präteritum) – fahren, fuhr, gefahren
  • kam (Prät.) – kommen, kam, gekommen
  • Verspätung f. – Der Zug kommt 10 Minuten zu spät. Er hat eine Verspätung von 10 Minuten.
  • Fahrplan m. – Darin stehen alle Abfahrt- und Ankunftzeiten von Zügen, Bussen, Schiffen
  • umstritten – es ist nicht klar, jeder hat eine andere Meinung dazu
  • sich gewöhnen an – Für meine neue Arbeit muss ich jeden Morgen um 5 Uhr 30 aufstehen. Zuerst fand ich es sehr schwierig, jetzt habe ich mich daran gewöhnt. Ich wache auch ohne Wecker um 5 Uhr 25 auf.

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Tischmanieren – Nicht nur beim Geschäftsessen ein Plus

20 nach 4

Kennen Sie die „20 nach 4“- Position? Oder sagt Ihnen die „20 nach 8“-Position etwas? Nein, es geht hier nicht um Uhrzeiten. Das ist auch kein Code für Geheimagenten – aber einer für Kellner in einem Restaurant.

Denn wenn Sie als Gast mit dem Essen fertig sind, legen Sie das Besteck rechts unten auf den Teller, wie bei einer Uhr, die „20 nach 4“ anzeigt. Dann weiss das Personal, dass es Ihren Teller abräumen kann.

20 nach 8

Wenn Sie nur eine Pause machen während des Essens, legen Sie die Gabel links unten auf den Teller und das Messer rechts unten, wie bei einer Uhr, die „20 nach 8“ anzeigt. Benutztes Besteck gehört auf den Teller – man darf es nicht mehr zurück auf den Tisch legen.

Spätestens beim Geschäftsessen mit dem Chef oder mit Geschäftspartnern sollte man Tischmanieren beherrschen. Denn auch sie zählen für den Erfolg einer Verhandlung – nicht nur der CV und die berufliche Leistung.

Tischmanieren lernt man am besten schon als Kind zu Hause. In der Schweiz legen Eltern grossen Wert auf gute Manieren beim Essen. Doch auch hier gibt es einen „Röstigraben“ zwischen der Deutschschweiz und der Romandie, wie eine Studie von Coop aus dem Jahr 2010 (ab Seite 26) zeigt – und die Romands sind strenger als die Deutschschweizer:

  • in 80 % der Haushalte beginnen alle gleichzeitig mit dem Essen
  • in 63 % der Haushalte müssen die Kinder essen, was auf den Tisch kommt (Romandie 78 %, Deutschschweiz 58 %)
  • in 53 % der Haushalte müssen die Kinder am Tisch sitzen bleiben, bis alle fertig sind
  • in 28 % der Haushalte bekommen die Kinder nur dann Dessert, wenn sie den Teller leer gegessen haben (Romandie 36 %, Deutschschweiz 26 %)
  • in 23 % der Haushalte müssen die Kinder den Teller leer essen (Romandie 35 %, Deutschschweiz 19 %)

Vielleicht orientieren sich die anderen Haushalte an russischen Tischmanieren: In Russland ist es höflich, einen Rest auf dem Teller zu lassen. Denn das bedeutet: „Es hat geschmeckt und es war genug.“

Worterklärungen:

  • Besteck n. – Messer, Gabel, Löffel…
  • den Tisch abräumen ≠ den Tisch decken
  • benutzt – man hat etwas damit gemacht
  • gehören, gehört – „Wem gehört die blaue Jacke?“ – „Sie gehört Peter.“
  • beherrschen – etwas sehr gut können
  • Verhandlung f. – „Was kostet das?“ – „50 Franken.“ – „Ich zahle nicht mehr als 35.“ – „Ich kann es ihnen nicht für weniger als 45 verkaufen.“ – „40.“ – „Ok.“
  • Leistung f. – das, was man gearbeitet hat. In der Schule ist eine gute Note eine gute Leistung.
  • Wert legen auf – Ich fahre im Zug 1. Klasse. Ich lege Wert auf Komfort und Platz.
  • streng = strikt
  • Haushalt m. – Personen, die in einer Wohnung oder einem Haus leben. Es gibt Single-Haushalte, Familien-Haushalte…
  • höflich – Er ist höflich. Er hat gute Manieren.

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Eine Schule fürs Leben

Wenn Kinder noch klein sind, freuen sie sich auf die Schule. Sie wollen endlich gross genug sein, um in der Schule etwas lernen zu dürfen. Wenn sie älter sind, ist der Enthusiasmus oft nicht mehr so gross. Die Schule ist oft nur noch eine lästige Pflicht.

Ganz anders ist es in Ländern, in denen es nicht selbstverständlich ist, eine Schulbildung zu bekommen. Viele Menschen sind arm, und die Schule kostet Geld – oft zu viel Geld. Wenn Kinder trotzdem die Chance haben, zur Schule zu gehen, sind sie oft sehr motiviert.

Die Schweizer Organisation Enfants du Monde legt grossen Wert auf Schulbildung. Deshalb finanziert sie viele Projekte in diesem Bereich, wie z.B. den Bau von Schulen und die Ausbildung von Lehrern.

In den Schulen von Enfants du Monde unterrichten die Lehrer nach einem besonderen pädagogischen Konzept: “Textpädagogik” klingt theoretisch, ist aber sehr praxisorientiert.

In Burkina Faso, wo viele Menschen als Hirten arbeiten, lernen die Kinder neben Lesen, Schreiben und Mathe auch praktisches Wissen über Tierhaltung und Landwirtschaft. In Guatemala gibt es Unterricht in Spanisch und in der Maya-Sprache Kekchi. Die Schüler lernen ausserdem über Medizin und Traditionen der Maya-Kultur.

Die Schulen von Enfants du Monde sind sehr erfolgreich. Die meisten Schüler machen einen Abschluss. In Guatemala arbeiten heute auch andere Schulen mit diesem Unterrichtskonzept.

Auch in der Schweiz hat Enfants du Monde Projekte, z.B. eine Fotoausstellung. Hier geht es darum, den Schweizer Schülern zu zeigen, wie Kinder in anderen Ländern leben – und vielleicht bekommen sie ja dadurch neue Motivation für die Schule.

Worterklärungen 

  • lästig – es nervt, man will es nicht tun
  • Pflicht f. – es ist obligatorisch
  • selbstverständlich – Man bedankt sich, wenn man ein Geschenk bekommt. Das ist selbstverständlich.
  • Schulbildung f. – Alles, was man in der Schule lernt, ist die ….
  • Wert legen auf – Es ist mir wichtig. Ich lege Wert darauf.
  • Bau m. – Ein Haus bauen, eine Schule bauen – der Bau eines Hauses, der Bau einer Schule
  • Ausbildung f. – Einen Beruf lernen.
  • Hirte m. – Ein Hirte hat eine Herde mit Schafen, Ziegen oder Kühen.
  • Tierhaltung f. – Der Hirte muss viel über Tierhaltung wissen, damit seine Herde gesund bleibt.
  • Landwirtschaft f. – Ohne Landwirtschaft bleibt der Supermarkt leer: Obst und Gemüse, Brot, Milch, Käse …
  • Abschluss m. – Zertifikat

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